Champions-League-Teilnehmer Athletic Bilbao war sich mit Laporte und dessen Arbeitgeber Al-Nassr aus Saudi-Arabien über einen Wechsel einig. Der aus der Jugend der Basken stammende Innenverteidiger spielte von 2010 bis 2018 bei Athletic, ehe er von Manchester City verpflichtet wurde und von dort aus 2023 nach Saudi-Arabien weiterzog. Die Rückkehr stand kurz bevor, doch dann trafen offenbar die Dokumente zu spät ein.
Es sah also schlecht aus mit dem Wechsel, die Regeln sind dahingehend sehr klar. Man denke nur an das Jahr 2015 und den geplatzten Transfer von Keeper David de Gea von Manchester United zu Real Madrid.
Aber Athletic hat nun Glück, denn der 31 Jahre alte Abwehrspieler steht nach einer Entscheidung des Fußball-Weltverbands FIFA vor der Rückkehr zu seinem Jugendklub, von dem er 2018 für 65 Millionen Euro zu Manchester City gewechselt war.
Antrag wurde zunächst abgelehnt
Nach Angaben spanischer Medien hatte Al-Nassr versäumt, die Transaktion rechtzeitig und korrekt im offiziellen Transferportal der FIFA zu hinterlegen. Der spanische Verband RFEF stellte im Anschluss einen Antrag auf nachträgliche Genehmigung, der zunächst abgelehnt wurde. Erst auf Intervention von den Basken und einer erneuten Prüfung gab die FIFA dem Vorgang statt. Laporte muss nun noch registriert werden.
Bilbao ist sehr gut in die neue Saison gestartet und hat die ersten drei Ligaspiele allesamt gewonnen. Am Samstag geht es für die Basken dann in der Liga gegen Alaves weiter, am Dienstag steht das schwere Champions-League-Heimspiel gegen den FC Arsenal auf dem Programm. Der Athletic Club bekommt es in der Königsklasse unter anderem auch mit Borussia Dortmund (1. Oktober um 21 Uhr) zu tun.