Zuletzt hatte Viktor Gyökeres von den Sporting-Verantwortlichen ein paar Tage mehr Urlaub zugesprochen bekommen, um sich um seine Zukunft zu kümmern. Am Freitag sollte der 27-Jährige eigentlich wieder in die portugiesische Hauptstadt zurückkehren. Doch Gyökeres ließ den Termin platzen.
Und nicht nur das: Laut einem Bericht von The Athletic hat er SCP-Präsident Frederico Varandas bereits mitgeteilt, auch nicht wie abgemacht am Samstag in die Saisonvorbereitungen beim portugiesischen Doublesieger einzusteigen. Vielmehr will Gyökeres nicht mehr für die Löwen spielen und erhöht damit den Druck auf die Sporting-Bosse, seinem Wechsel zu Arsenal zuzustimmen.
Dass es im Sommer am Tejo unschön um Gyökeres werden könnte, hatte sich bereits angedeutet. Zuletzt allerdings sollen sich Sporting und die Gunners im Poker angenähert haben, von "positiven und fortgeschrittenen" Gesprächen war die Rede. Arsenal soll demnach bereits eine Übereinkunft über einen Fünfjahresvertrag bis 2030 mit Gyökeres erzielt haben.
Doch die Vereine sind sich noch lange nicht einig. Was besonders bei Gyökeres für Frustration sorgt. Dieser erhebt laut dem Artikel nun Vorwürfe gegen die Sporting-Verantwortlichen, namentlich an Varandas. Der SCP-Präsident soll sich nicht an eine Abmachung ihm gegenüber halten, wonach der Schwede für 60 plus zehn Millionen Euro gehen dürfte. Diese Summe hat Varandas tatsächlich bereits in seinen Augen als zu niedrig betitelt.
Wie geht es weiter? Mit seiner Boykottandrohung hat Gyökeres das Tischtuch noch ein Stück weiter zerschnitten, sollte er seinen Plan in die Tat umsetzen und nicht in die Saisonvorbereitungen Sportings einsteigen, scheint eine sportliche Zukunft für ihn am Tejo kaum mehr vorstellbar. Diese sieht der 27-Jährige allerdings selbst in London. Und so sind nun die Vereine wieder am Zug.
Stolzer Nachweis: 68 Tore in 66 Ligaspielen
Gyökeres kam im Sommer 2023 von Coventry City zu Sporting Lissabon, in seinen beiden Spielzeiten hat der schwedische Nationalspieler in 66 Ligaspielen stolze 68 Treffer erzielt. Sein Abgang würde sportlich eine kaum zu kompensierende Lücke hinterlassen - dafür dürfte die Vereinsschatulle ordentlich aufgefüllt werden.