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Herthas Leitl über Münster: "Es ist das schwerste Los, das wir hätten ziehen können"

kicker

Hertha BSC steht nach zwei Spieltagen in der 2. Bundesliga noch ohne Sieg da. Der Auftaktpleite in Gelsenkirchen beim FC Schalke 04 (1:2) folgte eine Nullnummer gegen den Karlsruher SC im heimischen Olympiastadion. Am Montag (18 Uhr, LIVE! bei kicker) wagen die Hauptstädter Versuch Nummer drei, um in der laufenden Spielzeit erstmalig als Gewinner vom Platz zu gehen. In der ersten Runde des DFB-Pokals muss die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl beim Liga-Konkurrenten Preußen Münster antreten. "Es ist das schwerste Los, das wir hätten ziehen können", seufzte der Coach.

Um sich für die nächste Runde zu qualifizieren, muss Hertha ein kleines Trauma bewältigen. Denn gute Erinnerungen haben die Berliner an die Münsteraner nicht. In der Vorsaison verloren sie beide Duelle (1:2, 0:2) gegen den damaligen Aufsteiger. "Die letzte Saison ist vorbei. Sie haben einen neuen Trainer (Alexander Ende, Anm. d. Red.), eine neue Philosophie. Es wird ein ganz anderes Spiel werden. Sie setzen jetzt auf einen Fußball mit viel Ballbesitz und kombinieren sich gefällig durch das Zentrum", sagte Leitl.

Neun Spieler fallen definitiv aus

Ein Manko in den bisherigen beiden Partien war die Flaute des neuen Berliner Sturmduos um Dawid Kownacki und Fabian Reese. Es wurde ersichtlich, dass Erstgenannter noch einen leichten Fitnessrückstand aufwies, weil er bei seinem Ex-Verein Werder Bremen später in die Vorbereitung gestartet war. Allerdings dürfte er diesen Rückstand mittlerweile aufgeholt haben. Zudem ergänzten sich beide noch nicht ideal, bekamen aber auch zu wenige Bälle von den Mitspielern.

Vielleicht werden die beiden diesmal von dem 16-jährigen Youngster Kennet Eichhorn gefüttert, der gegen den KSC eingewechselt wurde und diesmal zumindest eine Alternative für die Sechser-Position zu sein scheint. "Er hat die Woche gut trainiert und natürlich die Chance zu spielen", erklärte Leitl, der auf etliche Akteure verzichten muss. Marius Gersbeck, Tim Goller, John Brooks, Pascal Klemens, Diego Demme, Paul Seguin, Michal Karbownik sowie Luca Schuler fallen verletzungsbedingt aus.

Kolbes Einsatz noch fraglich

Zudem steht hinter dem Einsatz von Neuzugang Niklas Kolbe (Erkältung) noch ein Fragezeichen. Hinzu kommt, dass Deyovaisio Zeefuik für den Pokal noch gesperrt ist. Für ihn dürfte wohl Julian Eitschberger auf der rechten Schiene starten. "Das ist schon ein Brett, dass uns so viele Spieler fehlen", sagte Leitl, der dennoch positiv gestimmt sei und sich jetzt auf den Pokalwettbewerb freut: "Der Pokal hat in den letzten Jahren an Prestige dazugewonnen. Hier in Berlin bei uns wird das Finale ausgetragen. Deshalb wissen wir um die Bedeutung."

Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Am Montag muss erstmal die Hürde Münster genommen und der erste Sieg der noch jungen Spielzeit eingefahren werden.