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Holtz-Nachfolger gefunden: Strasser ist neuer Nationaltrainer Luxemburgs

kicker

Ziemlich genau 15 Jahre war Luc Holtz Cheftrainer der Nationalmannschaft von Deutschlands kleinstem Nachbarland Luxemburg, dann zog es den 56-Jährigen in die 3. Liga zum SV Waldhof Mannheim. Eine Woche später steht der Nachfolger parat, und der ist in den deutschen Ligen kein Unbekannter. Jeff Strasser wird ab sofort an der Seitenlinie der Mannschaft um den aktuellen Gladbach-Torhüter Tiago Pereira Cardoso stehen und unterschreibt laut dem Verband einen Vertrag bis Dezember 2026.

Seine Spielerkarriere startete der inzwischen 50-Jährige in der Jugend des FC Metz, von dem es ihn über den Profikader 1999 zum 1. FC Kaiserslautern zog. Dort kam der großgewachsene ehemalige Innenverteidiger auf 106 Spiele für die Roten Teufel, die er nach seiner Karriere auch für eine kurze Zeit als Trainer betreute. Begonnen im September 2017, war diese jedoch nicht von Erfolg gekrönt und nach elf Spielen und nur zwei Siegen in der 2. Bundesliga Ende Januar 2018 schon wieder beendet.

Es folgten verschiedene Stationen in Luxemburg, zuletzt in der 1. Liga bei Progres Niederkorn, den er aber im März dieses Jahres nach 93 Spielen und einem Punkteschnitt von 2,06 wieder verließ.

War Nationalspieler und Kapitän Luxemburgs

Als Profi zog es Strasser nach seiner Zeit in Kaiserslautern 2002 weiter zu Borussia Mönchengladbach, wo in seiner Vita vier weitere Jahre im deutschen Oberhaus sowie 122 Spiele für die Fohlen hinzukamen. Am Ende standen 194 Bundesligaspiele für den 98-maligen Nationalspieler und Kapitän Luxemburgs, wo er nun also als Nationalcoach tätig ist.

Und dort hat Strasser direkt mal dicke Bretter zu bohren, startet seine Zeit als Nationaltrainer bereits Anfang September mit der WM-Qualifikation gegen Nordirland und die Slowakei. In Gruppe A wartet im Oktober außerdem die deutsche Nationalmannschaft auf Luxemburg, womit die Strasser-Mannschaft als klarer Underdog in dieser Gruppe feststehen dürfte. Eine WM-Qualifikation dürfte daher also nicht weniger als eine Sensation sein.