Sondertrikots für die internationalen Pokalwettbewerbe gehören mittlerweile fast schon zum guten Ton einer jeden Marketing-Abteilung. So hat sich auch Mainz 05 nach der erfolgreichen Qualifikation für die Conference League nach dem 4:1 im Rückspiel gegen Rosenborg Trondheim Gedanken gemacht und ein neues Jersey entworfen.
Das Sondertrikot zur Conference League kommt in den bekannten Farben Rot, Weiß und Gold daher. Die Vorderseite des Trikots ist rot-weiß gemustert, am Kragen und den Ärmeln finden sich goldfarbene Elemente.
Die Besonderheit bei dem Design: Das Vereinslogo, der Schriftzug des Ausrüsters sowie der des Sponsors sind übereinander und mittig auf dem Trikot platziert: "Eine kleine Hommage an den allerersten Auftritt des FSV in Europa", wie der Verein in einer Pressemitteilung erklärte.
In der Saison 2005/06 waren die Mainzer erstmals auf internationaler Bühne vertreten, nach erfolgreicher Qualifikation für den damaligen UEFA-Cup schied Mainz allerdings in der der Gruppenphase vorgelagerten 1. Runde gegen den FC Sevilla (0:0 und 0:2) aus.
Conference-League-Auftakt auf Zypern
Letztmals in Europa am Start war der Bundesligist in der Saison 2016/17, Mainz schloss die Gruppenphase der Europa League als dritter hinter der AS St. Etienne und dem RSC Anderlecht ab und schied damit aus. Nun startet der FSV am 2. Oktober in der Ligaphase der Conference League mit dem Spiel bei Omonia Nikosia aus Zypern. Dann werden die Mainzer vermutlich auch zum ersten Mal in ihrem neuen Sondertrikot auflaufen.
Für das Sondertrikot, das nachhaltig produziert wurde, wie der Verein betonte, verlangt Mainz knapp 95 Euro - und damit zehn Euro mehr als für das normale Heimtrikot der Saison 2025/26.