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Unterstützung für einen Ex-Frankfurter: Torjäger Varga vor Wechsel zu AEK Athen

kicker

An Barnabas Varga waren auch italienische Klubs dran, doch das lukrativste Angebot kam aus der saudischen Halbinsel. Letztlich wollte der Ungar aber weiterhin in Europa kicken, was er vorbehaltlich des Medizinchecks in Athen nun bis zum Sommer 2029 tun wird. Ferencvaros erhält eine Ablöse von etwa viereinhalb Millionen Euro und muss für die Europa League und die Liga nun einen gleichwertigen Ersatz finden.

Der 31-jährige Torjäger hat in der aktuellen Saison in 29 Pflichtspielen schon 20 Tore (fünf Assists) erzielt und in den zweieinhalb Jahren bei Ferencvaros in insgesamt 113 Spielen 70 Tore und 22 Vorlagen beigesteuert. Auch im ungarischen Nationalteam (28 Spiele, dreizehn Tore) knipst der EM-Teilnehmer von 2024 regelmäßig.

Jovic bald nicht mehr Alleinunterhalter?

In Athen soll Varga den einstigen Frankfurter Luka Jovic (elf Tore, drei Assists) im Sturm unterstützen. Jovic überzeugte zuletzt vollends, doch er wurde durch Ausfälle im Angriff teilweise zum Alleinunterhalter. Sein Sturmkollege Frantzdy Pierrot erlitt mit Haiti beim entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Nicaragua (2:0) einen Mittelfußbruch. AEK-Sturmhoffnung Zine verletzte sich in der Endphase des Conference-League-Spiels in Florenz (1:0), fällt ebenfalls für mehrere Wochen aus und musste sogar den Afrika-Cup mit Angola absagen.

Zudem setzt AEK-Coach Marko Nikolic taktisch auf ein 4-4-2-System, so dass idealerweise Varga und Jovic gemeinsam agieren sollen. In der Weihnachtspause führt sein Team die Super League knapp (37 Zähler) vor Meister Olympiakos (36) an, nur einen weiteren Zähler dahinter folgt PAOK mit 35 Punkten.

In der Conference League stehen die Athener nach dem überraschenden dritten Rang in der Ligaphase im Sechzehntelfinale des Wettbewerbs und treten erst am 12./19. März wieder an.