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HSV-Frauen künftig auch im Volksparkstadion: "Größte Bühne, die wir haben"

kicker

Gerade erst konnten die Fans und die Mannschaften des Hamburger SV den doppelten Bundesligaaufstieg feiern. Denn neben der Rückkehr der Männer ins deutsche Oberhaus taten es ihnen auch die HSV-Frauen gleich. Als Dritter in der 2. Bundesliga gelang dieser Erfolg gemeinsam mit dem 1. FC Nürnberg und dem 1. FC Union Berlin. Als Heimspielstätte diente damals noch der Sportpark Eimsbüttel, nur etwa vier Kilometer entfernt vom Volksparkstadion.

Doch wie schon im April angekündigt, wird sich das nun ändern. Wie der Verein unter dem Motto "Mehr als ein Einzug" in einer Mitteilung bekanntgab, werden ab der kommenden Saison die Heimspiele in der Frauen-Bundesliga ebenfalls im 57.000 Plätze umfassenden Volksparkstadion ausgetragen. Damit will der HSV den Frauenfußball "in die Mitte" des Vereins bringen und "auf die größte Bühne, die wir haben".

„Frauenfußball ist fester Teil des HSV, Teil unserer Identität.“ (Eric Huwer)

Bereits in der abgelaufenen Saison trugen die Hamburgerinnen das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den Nordrivalen SV Werder Bremen (1:3) in diesem Stadion aus, und es war ausverkauft. Im Viertelfinale gegen Borussia Mönchengladbach (2:0) kamen immerhin über 16.000 Zuschauer in die Arena. Diese Atmosphäre soll daher nun auch im Ligaalltag die Mannschaft nach vorne pushen.

"Was dieses Team in den vergangenen Monaten bewegt hat, verdient höchsten Respekt - auf dem Platz und weit darüber hinaus. Das hat Hamburg mit vollem Haus im DFB-Pokal-Halbfinale schon honoriert und wir laden alle ein, diesen Weg mit uns weiterzugehen", sagt HSV-Vorstand Eric Huwer zum Stadion-Umzug und lässt durchblicken, dass diese Entscheidung auch für die Zukunft steht: "Dass unsere Frauen künftig dauerhaft im Volksparkstadion spielen, unterstreicht unser klares Commitment: Frauenfußball ist fester Teil des HSV, Teil unserer Identität - und das mitten in Hamburg."

Günstige Preise für ein volles Stadion

Der Klub informierte außerdem über eine vergünstigte Dauerkartenvariante für 18,87 Euro für Stehplätze, die grundsätzlich 117 Euro kostet. Besucht ein Dauerkarteninhaber jedoch mindestens zehn Heimspiele des Frauen-Teams, bekommt er die Differenz zum regulären Preis im Anschluss erstattet.

Die Spielzeit startet am Wochenende zwischen dem 05. und dem 08. September, also in noch mehr als einem Monat. Dann empfängt der HSV den letztjährigen Vizemeister VfL Wolfsburg. Ob von den Rängen dann der entsprechende Support das Team direkt zum ersten Saisonsieg treiben kann, bleibt abzuwarten.