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Spalletti steht vor Endspiel um Italien-Job

kicker

Nach Pleite gegen Norwegen

Zwei Weltmeisterschaften in Folge hat die italienische Nationalmannschaft verpasst - und jetzt beginnt die Qualifikation zum Turnier 2026 direkt wieder mit einer Pleite. Kein Wunder, dass beim viermaligen Weltmeister nach dem deutlichen 0:3 gegen Norwegen die Alarmglocken schrillen. Nationaltrainer Luciano Spalletti sah sich zum wiederholten Male mit harscher Kritik an seiner Arbeit konfrontiert.

Rücktrittsforderungen aus der Bevölkerung und den Medien wurden nach dem Debakel von Oslo laut, Fans fordern einen radikalen Kurswechsel. Spalletti, der noch vor zwei Jahren für seine Meisterschaft mit der SSC Neapel gefeiert wurde, scheint aktuell weit entfernt von seinem einstigen Glanz. Bereits bei der EM 2024 scheiterte Italien als amtierender Titelträger im Achtelfinale an der Schweiz, auch jetzt scheinen seine taktischen Konzepte nicht zu greifen.

Für das Heimspiel gegen die Republik Moldau am Montagabend (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) will Spalletti offenbar eine deutlich offensivere Ausrichtung wählen als noch in Norwegen, vor allem im Mittelfeld sind laut italienischen Medienberichten Umstellungen geplant.

Nachfolgekandidaten werden schon diskutiert

Wie es danach mit Spalletti weitergeht, ist jedoch völlig offen. Wie die Gazzetta dello Sport berichtet, könnte sogar ein Sieg über den Fußballzwerg nicht ausreichen, um Spallettis Job zu retten, bei einer Niederlage wäre eine Trennung wohl unvermeidlich. Sowohl eine Entlassung als auch ein Rücktritt des 66-Jährigen steht im Raum. Auch Verbandspräsident Gabriele Gravina gerät zunehmend unter Druck, er sagte am Sonntag über Spalletti: "Ich weiß nicht, ob er bleibt." Die Kritik am Trainer bezeichnete Gravina allerdings als "ungerechtfertigt". Der Trainer sei "kämpferisch, aber verletzt".

Medienberichte, wonach Spalletti am Dienstag, dem Tag nach dem Moldau-Spiel zum Rapport müsse, verneinte Gravina allerdings: "Es gibt keinen Termin am Dienstag, sondern wir stehen in ständigem Kontakt." Der Gazzetta dello Sport zufolge sind bereits eine Reihe an Nachfolgern im Gespräch. In der Pole Position soll dabei der ehemalige Milan-Coach Stefano Pioli sein, auch der zuletzt bei der AS Rom tätige Claudio Ranieri geistert durch die Gazetten.