Einen Tag vor dem Trainingsauftakt präsentierte die SpVgg mit Higl einen klassischen Mittelstürmer, der in Ulm vertraglich noch bis 2026 gebunden war. Der 1,94 Meter große Offensivmann unterschrieb in Ronhof einen Zweijahresvertrag. "Felix bringt ein Profil mit, das wir so noch nicht im Kader hatten. Mit seiner Größe kann er Bälle gut festmachen, ist technisch versiert, arbeitet aber auch gegen den Ball sehr intensiv", erklärte Fürths Sportdirektor Stephan Fürstner den Transfer.
Mit Higls Zugang erhöht sich die Zahl der Fürther Neuzugänge auf zwölf. Der 28-Jährige traf für die Ulmer Spatzen in der vergangenen Saison fünfmal ins Tor und steuerte zudem zwei Assists bei (29 Einsätze). Den Abstieg in die 3. Liga konnte er nicht verhindern.
Fürths Trainer Thomas Kleine freut sich auf "einen absoluten Teamplayer, einen Spieler, der leidenschaftlich auf dem Platz agiert und einen guten Abschluss mitbringt. Mit seiner Größe und seiner variablen Spielweise ist er nicht leicht zu verteidigen."
Am Mittwoch startet Fürth ins Training
Am Montag absolvierte Higl den Medizincheck und setzte anschließend seine Unterschrift unter den Vertrag. Am Mittwoch steigt er mit der SpVgg um 16 Uhr in die Sommervorbereitung ein.
"Die Verantwortlichen haben mich schon beim ersten Kontakt mit dem, was sie hier vorhaben, überzeugt", sagte Higl bei seiner Vorstellung. Die neue Nummer 18 im Fürther Dress ist Sohn von Ex-Profi Alfons Higl.
Ulm hatte angesichts des sich abzeichnenden Weggang Higls bereits am Montag mit André Becker einen Nachfolger präsentiert. Der SSV verabschiedet seinen Stürmer nach insgesamt vier Jahren, 152 Pflichtspielen und 57 Toren - und dem Aufstieg in die 2. Liga im vergangenen Sommer.