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Inzaghi bestätigt Angebote und lässt Inter-Zukunft offen

kicker

Großes Interesse am Italiener

Inter Mailand greift am Samstag nach dem zweiten Champions-League-Titel der Vereinsgeschichte. Die Nerazzurri treffen in München auf Paris St. Germain.

Die Vorbereitung auf den französischen Meister wird jedoch von Störgeräuschen begleitet. Im Mittelpunkt steht Erfolgstrainer Simone Inzaghi, der seit 2021 an der Seitenlinie steht, einen Vertrag bis 2026 besitzt, jedoch einen vorzeitigen Abschied aus der Modestadt nicht ausschließt. Und das ausgerechnet vor dem wichtigsten Spiel der Saison.

Der 49-Jährige bestätigte indirekt Berichte, wonach ihm Al-Hilal aus Saudi-Arabien 50 Millionen Euro für einen Zweijahresvertrag angeboten habe. "Ich habe Angebote aus Italien, dem Ausland und Saudi-Arabien", sagte Inzaghi gegenüber Gazzetta dello Sport offen, stellte aber klar, dass er sich aktuell nur auf Samstag konzentriere. "Am Tag danach werden wir, wie wir es immer getan haben, mit den Klubbesitzern reden und zwar mit einem einzigen Ziel: Inters Erfolg."

Inzaghi stellt klare Bedingungen, um in die fünfte Saison mit den Nerazzurri zu starten. Angeblich fordert er eine Vertragsverlängerung bis 2028, eine Gehaltserhöhung von fünf auf 6,5 Millionen Euro plus Boni und zudem höhere Investitionen in neue Spieler.

Ein Paket, das für Inter wohl zu schnüren wäre. "Ich bin zuversichtlich. Die Beziehung zu Inzaghi ist optimal, für mich ist die Erfolgsschiene bei Inter mit ihm noch nicht zu Ende. Ich hoffe, dass wir zusammen weitermachen können", sagte Präsident Giuseppe Marotta.

Das Interesse aus Saudi-Arabien ist jedoch längst verbrieft. Mit dem Wunsch, Inzaghi möglichst schnell aus Mailand loszueisen. Für die kommende Klub-WM sucht Al-Hilal immer vehementer einen Nachfolger für den jüngst entlassenen Jorge Jesus. Inzaghi soll ganz oben auf der Wunschliste des Klubs aus Riad stehen und mit dem großzügigen Angebot überzeugt werden. Präsident Fahad bin Nafel erhofft sich demnach bereits am 1. Juni, nur einen Tag nach Inters CL-Finale gegen PSG, die Unterschrift Inzaghis.