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Isolation beendet: Chelsea begnadigt 45-Millionen-Mann Disasi

kicker

Liam Rosenior hat seine Ankündigung eingehalten und etwas gemacht, wofür sein Vorgänger Enzo Maresca keine Notwendigkeit mehr sah: Er sprach mit Axel Disasi und Raheem Sterling. Die beiden Profis waren im Sommer aus dem Kader verbannt worden und durften seitdem nur noch individuell trainieren, nicht mal die Räumlichkeiten der Teamkollegen standen ihnen noch zur Verfügung.

Jetzt hat zumindest Disasi die Sackgasse verlassen. Wie Rosenior vor dem Champions-League-Heimspiel gegen den FC Pafos an diesem Mittwoch (21 Uhr, LIVE! bei kicker) bekanntgab, gehört der 27 Jahre Innenverteidiger, der letztmals vor fast exakt einem Jahr für die Blues auflief, ab sofort wieder zum Kreis der ersten Mannschaft. Die Isolation ist beendet.

"Ich hatte vor ein paar Tagen ein wirklich gutes Treffen mit ihm", erklärte Rosenior. "Ich wollte mich mit ihm unterhalten und sehen, wo er in seiner Karriere steht. "Als ich hier anfing, habe ich den Spielern gesagt, dass es ein Neuanfang für alle ist. Daher war es nur richtig, dass ich mich mit ihm unterhalten habe. Es war ein wirklich gutes Gespräch. Ich habe ihn sehr gut kennengelernt."

Disasis Rückkehr sei "richtig", auch wenn es naturgemäß reichlich Nachholbedarf gibt. Der Franzose, in der Rückrunde der Vorsaison an Aston Villa verliehen, half lediglich dreimal in der U 21 aus. "Aufgrund seiner Situation ist er in Sachen Spielfitness im Rückstand. Wir werden weiterhin sehr, sehr hart mit ihm arbeiten, um ihn auf Stand zu bringen."

Disasi könnte trotzdem noch wechseln - oder wegen Adarabioyo bleiben

Das könnte sich für Chelsea auch finanziell lohnen. An Disasi, der 45 Millionen Euro gekostet hatte, als er im Sommer 2023 aus Monaco kam, sollen ein paar Klubs interessiert sein. Und natürlich ist ein wieder integrierter, bald wieder spielfitter Spieler noch mal attraktiver. Gleichzeitig hat Rosenior zumindest auf dem Papier eine Option mehr, da nun auch Tosin Adarabioyo "für die nächsten Wochen" wegen einer Oberschenkelverletzung ausfällt.

Deutlich zurückhaltender äußerte sich der neue Coach über Sterlings Lage. Der hochbezahlte Offensivmann muss vorerst weiter alleine trainieren. "Wir sind gerade in Gesprächen über verschiedene Dinge und Optionen, die sich in seiner Karriere ergeben. Hoffentlich wird in den kommenden Tagen mehr Klarheit herrschen", so Rosenior.