Wechsel zu Manchester City
Es liegt eine schwache Saison hinter Manchester City. Beinahe wäre die Guardiola-Elf schon in der Ligaphase der Champions League ausgeschieden, in den Play-offs gegen Real Madrid war dann endgültig Schluss. Als das FA-Cup-Finale gegen Crystal Palace mit 0:1 verloren ging, war klar, dass die Spielzeit ohne Titel enden würde für den Meister von 2024.
Immerhin gelang Manchester mit einem 2:0 in Fulham eine Woche später die Qualifikation für die Champions League, doch ManCity fühlt sich wohl dennoch verpflichtet, sich auch im Trainerteam neu aufzustellen. Zwar nicht auf dem Cheftrainerposten, aber eine Ebene darunter: Bereits am Montag gab der Klub die Verpflichtung zweier ehemaliger Trainer aus dem Stab des FC Liverpool bekannt.
Lijnders in Salzburg glücklos
Einer davon ist Pepijn Lijnders, der ehemalige Assistent von Jürgen Klopp. Der Niederländer, der 2018 bei den Reds anheuerte und beim Champions-League-Sieg 2019 und der englischen Meisterschaft 2020 dabei war, verließ gemeinsam mit seinem Chef Liverpool im Sommer 2024. Lijnders schloss sich RB Salzburg an, diesmal als Hauptverantwortlicher an der Seitenlinie.
Bereits im Dezember 2024 war aber schon Schluss für den 42-Jährigen. In der österreichischen Bundesliga belegte Salzburg nach 16 Spieltagen nur den fünften Tabellenrang.
Neben Lijnders verstärkt auch James French Guardiolas Trainerteam, der Spezialist für Standards war zuvor 13 Jahre lang in Liverpool.
In der Klub-WM gegen Juventus
Auch auf dem Spielertransfermarkt hat ManCity bereits zugeschlagen. Rayan Ait Nouri kommt von den Wolverhampton Wanderers als neuer Linksverteidiger, weitere namhafte Transfers sollen folgen.
Inwiefern das neue Gerüst - ohne das langjährige Aushängeschild Kevin De Bruyne - bereits funktioniert, wird die anstehende Klub-WM zeigen. In den USA tritt die Guardiola-Elf ab dem 14. Juni in der Gruppenphase gegen den marokkanischen Verein Wydad AC, Al Ain aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und den italienischen Rekordmeister Juventus Turin an.