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Kohfeldt vor Bielefeld-Spiel: "Kein unkalkulierbares Risiko"

kicker

Eine Viertelstunde vor Spielende gegen Schalke (4:0) ging es für Patric Pfeiffer nicht mehr weiter. Der Oberschenkel machte dem Innenverteidiger zu schaffen. Laut Trainer Florian Kohfeldt ist Pfeiffers Einsatz im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld am Samstagabend aber voraussichtlich nicht gefährdet. Da will Darmstadt nach dem Pokalerfolg auch in der Liga wieder in die Erfolgsspur zurück, wo es zuletzt drei Spiele ohne Sieg gab.

Auch bei Mittelfeldmotor Kai Klefisch und Angreifer Isac Lidberg, die nach Verletzung beziehungsweise Krankheit gegen Schalke nicht über die volle Distanz gingen, gebe es keine Probleme. Für wie viel Spielzeit es dann am Samstag reiche, sei schwer vorauszusagen. "Klar ist: Ich werde kein unkalkulierbares Risiko eingehen", sagte Kohfeldt. "Es ist ein sehr wichtiges Spiel gegen die Arminia für uns. Aber es ist auch nicht das letzte Spiel in dieser Saison."

Marseiler und Corredor könnten Pause erhalten

Vor diesem Hintergrund ist der eine oder andere Wechsel im Team möglich. "Der Mittwochabend hat uns Vertrauen gegeben und weitere personelle Alternativen eröffnet. Einige haben wirklich einen guten Auftritt hingelegt, ihre Chance genutzt, die sie bekommen haben", sagte der Lilien-Coach, relativierte jedoch umgehend: "Das heißt aber noch lange nicht, dass die anderen jetzt ihren Platz kampflos aufgeben werden."

Mit Blick auf die Belastungssteuerung wäre zum Beispiel Luca Marseiler ein Kandidat für eine Pause. Der hatte bis zu seinem Wechsel nach Darmstadt vor einem guten Jahr noch nie englische Wochen auf diesem Niveau gespielt. Mit seinen vielen Sprints und Eins-gegen-Eins-Aktionen betreibt der 28-jährige Offensivspieler zudem einen enorm kräftezehrenden Aufwand. Ähnliches gilt für Marseilers Offensivkollegen Killian Corredor. Ohnehin fehlen werden weiterhin nur Linksverteidiger Fabian Nürnberger (Knie-Operation) und Ersatzkeeper Alexander Brunst (krank).

"Für die Spieler das Beste, was es gibt"

Eine klassische Trainingswoche gebe es bei einer Partie unter der Woche nicht, erklärte Kohfeldt. Noch am Abend nach dem Schalke-Spiel habe die Mannschaft eine aktive Regeneration gehabt. Intensiver trainiert hätten dann vor allem die Spieler, die nicht so viel gespielt hätten. Einen Fokus habe man zudem auf das Video-Studium gelegt, was ja auch eine Form von Training sei. "Ich sage immer, für die Spieler ist das eigentlich das Beste, was es gibt: spielen, regenerieren, spielen. Ich glaube nicht, dass sich irgendeiner darüber beschwert", erklärte der Coach.