Der Karlsruher SC machte die Trennung von Co-Trainer Zlatan Bajramovic mit sofortiger Wirkung am Montagnachmittag offiziell. Die Entscheidung sei "nach intensiver interner und langfristiger Analyse im Sinne der Gesamtstrategie des Klubs getroffen" worden, heißt es vom badischen Zweitligisten, der sich derzeit mitten in einem sportlichen Tief befindet.
Ex-Profi Bajramovic (46, einst aktiv beim FC St. Pauli, dem SC Freiburg, Schalke 04 und Eintracht Frankfurt) war seit neun Jahren Teil des Trainerstabs in Karlsruhe. Der KSC attestiert ihm in der Medienmitteilung engagiertes und leidenschaftliches Arbeiten und "bedankt sich ausdrücklich für seinen Einsatz sowie für seine Identifikation mit dem Verein".
Gordon rückt auf
Die Position des Co-Trainers übernimmt bis zur Winterpause Daniel Gordon. Der 39-Jährige war bislang Co-Trainer der U 23 des KSC und zugleich Individualtrainer im Profibereich. Gordon kenne sowohl die Strukturen im KSC, das Trainerteam sowie den Kader sehr gut und ist daher "nahtlos in der Lage, die neue Rolle einzunehmen".
Mario Eggimann, Geschäftsführer Sport des Karlsruher SC, nahm Stellung zur Entscheidung: "Zlatan hat sich jederzeit mit seinem Wissen und Engagement für den Karlsruher SC eingebracht. Für seine Arbeit danken wir ihm ausdrücklich. Nach einer intensiven Analyse sind wir zu dem Entschluss gekommen, den sportlichen Bereich mit dieser Veränderung kurz-, mittel- und langfristig gezielt und konsequent weiterzuentwickeln."
Bewusste interne Lösung
Die Entscheidung sei den Verantwortlichen "nicht leichtgefallen, aber wir sind davon überzeugt, dass sie die Richtige für eine erfolgreiche Zukunft des KSC ist". Bewusst sei in Gordon eine interne Lösung gefunden worden. "Wir sind überzeugt, dass er uns fachlich wie auch menschlich weiterhelfen wird", fügte Eggimann hinzu.
Der Personalwechsel erfolgte mit sofortiger Wirkung, Ex-Profi Gordon (u.a. Dortmund, Oberhausen, Sandhausen, KSC) wird schon am Dienstag bei den Profis und an der Seite von Chefcoach Christian Eichner mit auf dem Trainingsplatz stehen.