Fehlercode: %{errorCode}

Kuriosum in Italien: Udine-Torwart trotz Freispruchs gesperrt

kicker

Trotz eines Freispruchs vom Vorwurf der Spielmanipulation ist Udinese Calcios Stammtorhüter Maduka Okoye für zwei Monate vom Spielbetrieb ausgeschlossen worden. Der Serie-A-Klub bestätigte in einer Mitteilung die Entscheidung des italienischen Fußballverbandes (FIGC).

Zwei Monate Sperre

Darüber hinaus gab Udine an, dass das Bundesgericht des FIGC "jegliche Beteiligung des Spielers an Sportvergehen ausgeschlossen" und "alle Vorwürfe fallen gelassen" habe. Letztlich reichte das dem nigerianisch-deutschen Schlussmann dennoch nicht, um eine Sanktion zu umgehen, ein Verstoß gegen den allgemeinen Fairnessgrundsatz wurde geahndet - mit einer zweimonatigen Sperre.

Doch was war passiert? Im Spiel gegen Lazio Rom im März des vergangenen Jahres (2:1) hatte sich Okoye, der im Nachwuchsleistungszentrum von Bayer Leverkusen ausgebildet wurde, nach knapp einer Stunde eine Gelbe Karte aufgrund von Zeitspiels eingehandelt. Der Vorwurf: Die Verwarnung holte er sich absichtlich, denn ein Freund des Düsseldorfers hätte genau darauf gewettet und so 120.000 Euro eingefahren.

Ein Sachverhalt, dem das Gericht schlussendlich nicht entsprach und so eine womöglich drohende Sperre von bis zu vier Jahren für den 25-Jährigen abwendete. Die im Vergleich milde Strafe von zwei Monaten wird Okoye zwischen dem 18. August und dem 19. Oktober absitzen, wodurch er sieben Partien verpasst. Udine sprach ihm die volle Unterstützung zu.