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Leipzig beziffert Ausfallzeit für Nationalstürmerin Hoffmann und Top-Scorerin Schimmer

kicker

Ailien Poese und Jonas Stephan können sich in diesen Tagen nur allzu gut in die Lage des jeweils Anderen versetzen. "Sie stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie wir", sagte der Trainer von RB Leipzig am Freitag über seine Amtskollegin von Union Berlin: "Viele verletzte Spielerinnen, darunter die eine oder andere wichtige."

Mit 15 Spielerinnen trainierten die Sachsen vor dem Start des Wochenendes, das eben das angesprochene Bundesliga-Duell am Sonntag um 12 Uhr bereithält. Union wiederum füllte vor einer Woche beim 1:2 in Köln seine Bank aus Verletzungsgründen nicht einmal voll auf, wechselte aber mit Mariann Noack eine 16-jährige Debütantin ein.

Auf Leipziger Seite müssen diesmal Verteidigerin Julia Magerl und Mittelfeldspielerin Luca Graf passen. Vor allem aber fällt das Fehlen von Top-Torjägerin Giovanna Hoffmann und Top-Scorerin Marleen Schimmer schwer ins Gewicht. Hoffmann wurde am Mittwoch erfolgreich operiert. "Man kann sehr gewiss darüber sein, dass sie in dieser Saison keine Minute mehr auf dem Platz stehen wird. Wir hoffen, dass sie nächstes Jahr im Sommer wieder zur Mannschaft stoßen kann", sagte Stephan, der seinen Vertrag mit dem Klub in dieser Woche bis 2028 verlängert hat.

Bei Schimmer, die eine Sprunggelenksverletzung erlitten hat, ist der betroffene Fuß über mehrere Wochen ruhiggestellt worden. "Ich kann aktuell nicht davon ausgehen, dass sie uns vor Weihnachten noch mal zur Verfügung stehen wird", schätzt Stephan ein. Er will aber nicht einzelne andere Offensivspielerinnen besonders in die Verantwortung nehmen. Er habe viele junge Stürmerinnen zur Auswahl, meinte der 33-Jährige und nannte Delice Boboy (18 Jahre alt), Kyra Spitzner, Persis Oteng und Emilia Asgeirsdottir (jeweils 20).

"Wir haben viele Spiele von Union Berlin geschaut", blickte er noch einmal auf den nächsten Gegner: "Wir erkennen ein paar Spielelemente wieder, die wir auch so spielen. Systematische Anordnungen beispielsweise, wo es mir zumindest so scheint, als wenn Union Berlin in der Vergangenheit auch ein bisschen RB-Leipzig-Fußball geguckt hat."