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Letsch über Halbzeitansprache: "Es war kein Rumgeschreie"

kicker

Mit einem 4:1-Auswärtssieg bei Brann Bergen hat Red Bull Salzburg die Tür zur 3. Quali-Runde der Champions League weit aufgestoßen. Dabei lief die Elf von Thomas Letsch lange einem 0:1-Rückstand hinterher.

In Durchgang eins war der deutsche Trainer nur mit den ersten 15 Minuten zufrieden. "Doch dann hat das Momentum umgeschlagen. Brann Bergen war extrem giftig, es war eine super Stimmung im Stadion. Das war nicht so einfach zu spielen", so der 56-Jährige nach Spielende bei ServusTV. Rückkehrer Stefan Lainer meinte: "Es war ein schwieriges Spiel. Der Gegner hat uns erste Halbzeit alles abverlangt."

Brann profitierte von einem Rasmussen-Bock, Magnusson schob den Ball am zu spät herausgeeilten Alexander Schlager vorbei. "Es sind 50:50-Entscheidungen. Manchmal geht es gut aus, manchmal nicht. Ich muss es mir erst ansehen", sagte der ÖFB-Teamtorhüter über einen möglichen Fehler seinerseits.

Drei Jokertore

Nach der Pause sahen die Zuschauer in Bergen ein völlig anderes Spiel. Und: Eine wie ausgewechselte Elf der Bullen. Die Halbzeitansprache zeigte rasch Wirkung. Bleibt offen: Welche Worte hat der Deutsche Trainer zur Pause an seine Mannschaft gerichtet? "Es war kein Rumgeschreie, es ging darum die richtigen Lösungen zu finden." Die Lösung war mitunter, die richtigen Auswechslungen vorzunehmen. Mit Maurits Kjaergaard (für den gefährdeten Mamady Diambou) und Karim Onisiwo (für Adam Daghim) brachte Letsch in der Halbzeit zwei Torschützen und mit Yorbe Vertessen (für Edmund Baidoo) in der Schlussviertelstunde einen dritten.

"Das Tempo, das Brann Bergen ging, haben sie am Ende nicht mehr halten können. Uns war klar, irgendwann werden die Räume kommen", analysiert Letsch. Besonders der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich fällt in die Kategorie "Traumtor". Spielmacher Oscar Gloukh, der Salzburg noch in diesem Sommer verlassen könnte, chippte den Ball sehenswert auf Nene. Letsch zur Vorarbeit des Israelis: "Die war sensationell und auch der Abschluss von Nene war nicht so schlecht (lacht)." Denn der Stürmer der Bullen übernahm den Ball volley aus der Drehung und hämmerte ihn ins lange Eck.

„Der Job ist noch nicht erledigt.“ (Salzburg-Tormann Alexander Schlager)

Nun gehen die Salzburger mit einer mehr als komfortablen 4:1-Führung ins Rückspiel am Dienstag (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker), von einer Vorentscheidung will man aber noch nichts wissen. "Der Job ist noch nicht erledigt", erklärt Schlager und auch Lainer meint: "Der erste Schritt ist gegangen. Jetzt müssen wir das Rückspiel konsequent angehen."