Im Interview mit dem Blick spricht der Stürmer über die rasche Genesung: "Man musste mich bremsen." Er fügt an: "Die Verletzung war ein Schock. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass ich wieder das tun kann, was ich schon mein ganzes Leben lang am liebsten tue." Dass er am liebsten Fussball spielt, war dem 22-Jährigen schon früh klar. Er erzählt eine Anekdote, wie er bereits in der Primarschule als Berufswunsch "Fussballer" angegeben habe. Dabei war bei ihm in der Familie Eishockey eher ein Thema als Fussball: "Aber meine Freunde in der Schule waren halt alle beim FC. Deshalb wollte ich das auch."
In der letzten Saison kam Villiger in der Super League auf sieben Tore und fünf Assists. Entsprechend ist es auch nicht überraschend, dass er immer wieder mit der Schweizer Nationalmannschaft in Verbindung gebracht wird. Der Stürmer erklärt aber, dass er noch keinen Kontakt zu Nati-Coach Murat Yakin hatte: "Ich würde ihn aber gerne mal kennenlernen. Die Nati ist ein Ziel von mir. Letztlich kommt es auf meine Leistungen an. Wenn es klappt, wäre es mega cool. Und das Beispiel von Pascal Loretz zeigt, dass ein Nati-Aufgebot auch als Luzern-Spieler möglich ist."