Can Armando Güner hat aufregende Monate hinter sich. Mitte des Jahres 2025 war er der gefeierte Matchwinner im Finale der deutschen B-Junioren-Meisterschaft. Mit seinen Toren zum 2:1 und 3:1-Endstand gegen RB Leipzig schoss er die U 17 der Fohlen zum ersten Titel in dieser Altersklasse seit 44 Jahren.
Wenige Tage später wurde der in Krefeld geborene Offensivspieler mit türkischen und argentinischen Wurzeln erstmals vom argentinischen Verband eingeladen. Güner nahm die Einladung für die U-17-Auswahl gerne an, der DFB, für dessen Auswahlmannschaften Güner zuvor auf Torejagd gegangen war, musste diese Entscheidung zähneknirschend akzeptieren.
Auch der türkische Verband will ihn
Güner kann für Deutschland, Argentinien und die Türkei spielen - ziemlich sicher werden nun auch die Türken verstärkt um ihn werben. Auf Vereinsebene hat er bereits den Entschluss gefasst, künftig am Bosporus zu spielen. Nach kicker-Informationen hat sich der Teenager mit Galatasaray auf eine Zusammenarbeit geeinigt.
Der langfristig angelegte Vertrag würde ab Sommer gelten, dann läuft das Arbeitspapier des 17-Jährigen bei Borussia Mönchengladbach aus. Der Bundesligist würde eine Ausbildungsentschädigung erhalten. Möglicherweise einigen sich die Parteien aber auch auf einen Transfer bereits in diesem Winter, die Borussia könnte so noch eine Ablösesumme im unteren sechsstelligen Bereich einstreichen.
Güner, der in der Offensive mehrere Positionen bekleiden kann, soll unzufrieden mit der Perspektive gewesen sein, die ihm die Gladbacher aufzeigten. Zwar stand ein Profivertrag im Raum, Güner soll aber nur geringe Chancen auf den Sprung in den Lizenzspielerkader erkannt haben.
Die aus seiner Sicht mangelnde Perspektive bewog Güner schließlich dazu, sich nach Alternativen umzuschauen. Neben Galatasaray sollen mehrere namhafte europäische Klubs ihr Interesse bekunden haben, unter anderem auch Stadtrivale Fenerbahce.