Der FC Basel steht vor einem wichtigen Spiel in der Europa League. Das Team von Trainer Ludovic Magnin empfängt am Donnerstag den rumänischen Meister FCSB im St. Jakob-Park. Die Basler gehen dabei erstmals in dieser Saison als Favorit in ein internationales Pflichtspiel.
Der FCSB stellt für den FCB eine schwer einzuschätzende Herausforderung dar. In der heimischen Liga läuft es für die Bukarester nicht rund, sie belegen nur den achten Tabellenplatz. Auch in der Europa League konnten sie bisher nicht überzeugen und verloren unter anderem mit 0:2 gegen die Young Boys.
Eine zusätzliche Schwierigkeit in der Vorbereitung ist laut Magnin die ständig wechselnde Startaufstellung des Gegners. "Sie wechseln ständig die Startaufstellung", erklärte der FCB-Coach auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Das System bleibe zwar gleich, aber beim Personal gebe es keine Konstanz. Magnin betonte: "Wir haben uns darauf vorbereitet, gegen eine Art von Fussball zu spielen, nicht gegen Einzelspieler."
Trotz der Unberechenbarkeit des Gegners nimmt der FC Basel die Favoritenrolle an. "Für uns ist es klar, dass wir die Rolle als Favorit zu Hause annehmen", sagte Magnin. Man sei zwar "gut beraten", den Gegner nicht zu unterschätzen, der FCB habe aber auch Ansprüche und dürfe sich nicht verstecken. "Diese Rolle macht uns keine Angst", fügte er hinzu.
Mit einem Sieg könnten die Basler ihre Position im Rennen um die K.o.-Phase der Europa League festigen. Aktuell belegt der FCB mit drei Punkten den 24. Platz, der gerade noch für das Weiterkommen reichen würde. Ein Sieg gegen den FCSB wäre daher von grosser Bedeutung.