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Nach EM-Finalniederlage: Tomé nicht mehr spanische Nationaltrainerin

kicker

Wie der spanische Fußballverband (RFEF) am Montag nach einer kurzfristig anberaumten Vorstandssitzung bekanntgab, wird der zum 31. August 2025 auslaufende Vertrag von Montserrat "Montse" Tomé nicht mehr verlängert. Die 43-Jährige geriet nach der Finalniederlage bei der EM 2025 zunehmend unter Druck, nun wurde ihr der verpasste Titel bei der EM in der Schweiz zum Verhängnis. Als ihre Nachfolgerin wird dann ab dem 1. September Sonia Bermudez die spanische Frauen-Nationalmannschaft betreuen, wie der RFEF mitteilte.

Spanien ging als amtierender Weltmeister und Nations-League-Sieger als Titelfavorit in der Schweiz an den Start und bestätigte diesen Status im Turnierverlauf. Die Spanierinnen waren spielerisch das beste Team der EM, im Finale versagten den Iberinnen dann im Elfmeterschießen gegen England aber die Nerven.

Finalniederlage kostet Tomé den Job - Bermudez steigt auf

Tomé hatte im September 2023 die Nachfolge von Jorge Vilda angetreten, der über den "Kuss-Skandal" bei der Frauen-WM 2023 um den damaligen Verbandspräsidenten Luis Rubiales gestolpert war. Tomé führte Spanien zum Gewinn in der Nations League, in der FIFA-Weltrangliste war Spanien unter ihrer Regie bis auf eine Ausnahme im Sommer 2024 stets unter den Top 2, trotz der Finalniederlage wird Spanien aktuell wieder als bestes Frauen-Team gelistet. Der geplatzte Titeltraum in der Schweiz kostete ihr nun aber das Amt.

Die neue Trainerin Bermudez spielte in ihrer aktiven Karriere unter anderem für den FC Barcelona, Atletico Madrid und UD Levante, für Spanien lief sie zwischen 2008 und 2019 auf. Die 40-Jährige begann ihre Trainerkarriere bei Real Madrid, seit 2022 ist sie im Nachwuchsbereich des spanischen Verbands tätig, zuletzt zeichnete sie für die U-20-Auswahl verantwortlich.