Neues Ziel nun bekannt
Werder Bremen kann Sophie Weidauer nicht halten. Die 23-jährige Stürmerin wird sich zur kommenden Saison einer neuen Herausforderung stellen, wie Birte Brüggemann, Abteilungsleiterin Frauen- und Mädchenfußball beim SVW, Ende April bekannt gegeben hatte.
An diesem Donnerstag nun wurde auch bekannt, wohin es Weidauer zieht: Sie spielt künftig für den designierten Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin.
Zuletzt traf Weidauer gegen die USA
"Sophie ist eine ehrgeizige und spielstarke Offensivspielerin, die sehr gut zu unserer Idee von Fußball passt. Wir freuen uns, dass sie sich für unseren Weg entschieden hat und sind überzeugt, dass sie unser Team mit ihrer Qualität und Mentalität bereichern wird", sagt Jennifer Zietz, Geschäftsführerin Profifußball Frauen des 1. FC Union Berlin.
Und die Bremer? Die hatten schon im April die Personalie kommentiert. "Natürlich bedauern wir sehr, dass Sophie sich entschieden hat, Werder zu verlassen. Sie hat sich zur Leistungsträgerin des Teams entwickelt, und wir wären sehr gerne den nächsten Schritt mit ihr gegangen", hatte Brüggemann angesichts des nahenden Abschieds der Offensivspielerin zuvor aus Bremer Sicht geäußert.
Der SV Werder hatte sich Weidauer im Sommer 2023 vom 1. FFC Turbine Potsdam geangelt. Gleich in ihrer ersten Saison an der Weser war Weidauer mit acht Toren in 22 Bundesliga-Spielen die beste Torjägerin der Bremerinnen. In der jüngsten Bundesliga-Saison kam sie auf vier Tore in 21 Spielen.
Weidauer sagte, sie habe sich "die Entscheidung nicht leicht gemacht", sei "nach vielen Überlegungen aber zu dem Entschluss gekommen, ab Sommer eine neue Herausforderung anzunehmen". Da ihr Vertrag ausläuft, muss Bremen die siebenmalige U-23-Nationalspielerin, die zuletzt gegen die USA traf, ablösefrei in Richtung Union ziehen lassen.