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Nagelsmann tröstet U 21: "Top Spieler und gute Typen"

kicker

Julian Nagelsmann hat der deutschen U-21-Nationalmannschaft kein Glück gebracht. Vor den Augen des extra angereisten Bundestrainers verlor diese am Samstagabend das EM-Finale gegen England - und damit auf den Tag genau nach 20 Spielen (17 Siege, drei Remis) erstmals seit zwei Jahren.

"Es ist enorm schade für Toni Di Salvo und seine U 21, dass sie sich nicht für ein großartiges Turnier mit dem Titel belohnen konnten. Den hätte diese begeisternde Mannschaft wirklich verdient gehabt", erklärte Nagelsmann nach der dramatischen 2:3-Niederlage nach Verlängerung in Bratislava via DFB-Website. "Es hat großen Spaß gemacht, sie auf ihrem Weg durch das Turnier zu verfolgen."

Ihm habe der "mutige, offensive, leidenschaftliche Fußball" der Di-Salvo-Elf "sehr gut gefallen. "Diese Mannschaft hat top Spieler und gute Typen, nicht nur Nick Woltemade, Rocco Reitz und Brajan Gruda, die schon bei uns bei der A-Mannschaft dabei waren." Schon vor dem Turnier war Nagelsmann laut Sportdirektor Rudi Völler "mit dem einen oder anderen in Kontakt gewesen" - das dürfte sich nun gewiss wiederholen.

Völler erwartet "einige" in der A-Nationalelf

Völler empfand die Finalniederlage als "brutal", gerade weil man England in der Gruppenphase noch bezwungen hatte. Aber: "Toni ist es gelungen, eine echte Mannschaft zusammenzustellen, die nicht nur hochtalentiert ist, sondern auch mit viel Herz spielt. Die sich auch in schweren Momenten durchgebissen hat. Von dieser Erfahrung werden unsere U-21-Nationalspieler trotz der bitteren Finalniederlage nach Verlängerung ihre gesamte Karriere lang profitieren. Ich bin mir sicher, dass wir einige auch in der A-Nationalmannschaft wiedersehen werden."

Während DFB-Präsident Bernd Neuendorf den "außergewöhnlichen Teamgeist" und die "Hingabe" der U 21 heraushob ("Kein Ball wurde verloren gegeben, jeder stand für den anderen ein - das zu erleben, war eine große Freude"), lobte Andreas Rettig das Bild, das diese in der Slowakei auch abseits des Rasens abgegeben habe - und das bis zum Schluss: "Nach dem Finale ist sie gut mit der Enttäuschung umgegangen, hat sich respektvoll verhalten und den Engländern fair gratuliert", so der Geschäftsführer Sport beim DFB.