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Nagelsmanns erneute Kehrtwende: Kimmich wieder hinten rechts

kicker

Rolle rückwärts bei Joshua Kimmich - zumindest für ein Spiel. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft kehrt von der Sechserposition wieder auf die Rechtsverteidigerposition zurück. Dies wurde mit der Verkündung der Aufstellung für das WM-Qualifikationsspiel gegen Luxemburg bekannt. Ein wenig später bestätigte es Kimmich auch selbst. "Wir haben schon vor dem Lehrgang darüber gesprochen. An sich ist es eine sehr, sehr lange Diskussion. Der Trainer weiß, dass ich auf beiden Positionen spielen kann, und dementsprechend kann man das nutzen", erklärte er am ARD-Mikrofon.

Den 30-Jährigen hatte der Bundestrainer nach dem Final Four in der Nations League erstmals seit November 2023 wieder im zentralen Mittelfeld aufgeboten. "Er ist einer von zwei, drei Spielern, die im Klub dort Stammspieler sind. Die Gefahr ist, auf dieser Position zu viel zu gamblen", begründete Nagelsmann Ende Juli diese Maßnahme.

„Ich denke, dass ich auch schon zentral auftauchen werde.“ (Joshua Kimmich)

Nur unter einer Bedingung hatte er damals eine erneute Kehrtwende in den Raum geworfen. "Sollten die angedachten Rechtsverteidiger-Kandidaten auf ganzer Linie versagen, wovon ich nicht ausgehe, überlegen wir nochmal", so der 38-Jährige.

Genau dies scheint nun nach zwei Partien aber eingetreten zu sein. Mit Ridle Baku steht nur ein weiterer nomineller Rechtsverteidiger im Kader für den aktuellen Lehrgang. Anstatt Kimmich bilden mit Leon Goretzka und Aleksandar Pavlovic zwei andere Münchner die Doppelsechs. Ganz raus aus dem Zentrum ist der gebürtige Rottweiler allerdings nicht. "Ich denke, dass ich auch schon zentral auftauchen werde", erläuterte Kimmich.

Was Nagelsmann bestätigte. "Mit dem Ball wird er dort spielen, wo er auch unter Vincent Kompany beim FC Bayern spielt", so der Bundestrainer. Gegen den Ball werde Kimmich jedoch als Rechtsverteidiger gefordert sein.