Die europäische Klubvereinigung ändert ihren Namen und geht künftig unter der Bezeichnung European Football Clubs (EFC) an den Start. Diese Namensänderung machte die bislang als European Club Association (ECA) bekannte Organisation im Rahmen der jährlichen Generalversammlung in Rom öffentlich. Zu ihr gehören mehr als 800 Mitglieder aus 55 Nationen. Teil der EFC sind sowohl Männer - als auch Frauenvereine verschiedener Größenordnungen.
"Wir haben 'Fußballklubs' und die drei wichtigsten Buchstaben - 'EFC' - in den Mittelpunkt unseres Namens gestellt, um klarer zu kommunizieren, wer wir sind und wofür wir stehen", erklärte der EFC-Vorsitzende Nasser Al-Khelaifi, der gleichzeitig Präsident von Paris Saint-Germain und CEO der beIN Media Group ist.
Die Namensänderung sei jedoch "viel mehr als nur eine Umbenennung", sondern zeige, "dass wir immer anders denken und Grenzen verschieben, um noch besser zu werden". Man werde "nie aufhören, uns für die gemeinsamen Interessen aller unserer Mitglieder und die Entwicklung des Vereinsfußballs als Ganzes einzusetzen".
Tatsächlich wird der ECA seit Jahren immer wieder vorgeworfen, sich vor allem für die Interessen der Topklubs starkzumachen. Auch bei der großen Europapokal-Reform zur Saison 2024/25 war die ECA eine treibende Kraft.