Fehlercode: %{errorCode}

Polizei verhindert Konfrontation von Hertha- und Dynamo-Fans

kicker

"Von mir aus kann sich das Stadiondach lupfen, aber ich hätte gerne, dass wir auf den Rängen ein friedliches Miteinander haben", hatte Herthas Geschäftsführer Peter Görlich vor dem Hochrisiko-Heimspiel gegen Dynamo Dresden erklärt. Doch sein Wunsch ging nicht komplett in Erfüllung. Schon vor dem Anpfiff am Samstagvormittag liefen Fans beider Lager auf dem Oberrang des Olympiastadions aufeinander zu. "Durch das schnelle gemeinsame Eingreifen unserer Einsatzkräfte und des Ordnungsdienstes konnte ein Aufeinandertreffen unterbunden werden", schrieb die Polizei über X.

Es sei niemand verletzt worden. "Wir fertigen Strafanzeigen wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs. Die Lage ist unter Kontrolle", so die Polizei. Letztlich gab es 30 Festnahmen rund um das Spiel. Gründe waren tätliche Angriffe, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzungen.

Wegen Allerheiligen: Zwei Spiele am selben Tag in Berlin

Bereits seit sieben Uhr waren die Einsatzkräfte, die unter anderem auch aus anderen Bundesländern wie Sachsen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg kommen, in der Hauptstadt im Einsatz. Außerhalb des Stadions sei es derweil weitgehend friedlich geblieben. Die Herthaner versammelten sich vor dem Spiel auf dem Olympischen Platz, und die Dresdner liefen vom Olympiapark zum Stadion.

Neben dem Zweitliga-Duell fand auch nur zweieinhalb Stunden später noch Unions Bundesliga-Heimspiel gegen Freiburg statt - eine ungewöhnliche Ansetzung. Dies liegt an Allerheiligen, an dem Feiertag darf in einigen Bundesländern wie beispielsweise Nordrhein-Westfalen nicht gespielt werden.