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"Professionelle Analyse": Spanien geht ohne Jenni Hermoso in die EM

kicker

Toptorjägerin fehlt im Aufgebot

Spanien geht als amtierender Weltmeister und Nations-League-Sieger als einer der großen Favoriten in die EM in der Schweiz, die beiden Ballon d'Or-Gewinnerinnen Aitana Bonmati und Alexia Putellas sind nur zwei von etlichen Stars in den Reihen der Ibererinnen. Fehlen wird dagegen Jenni Hermoso.

Die 35-Jährige, durch den Kuss-Skandal um den damaligen Verbandspräsidenten Luis Rubiales vor zwei Jahren nach dem gewonnenen WM-Finale 2023 in Australien unfreiwillig in die Schlagzeilen geraten, war zuletzt bei Olympia 2024 dabei und stand wie im WM-Endspiel auch im Finale der Nations League in der Startelf. Doch nun fehlt sie im 23-köpfigen Kader Spaniens.

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"Wir haben - genau wie bei anderen Spielerinnen - ihre Leistungen bei ihrem Verein ausgewertet und wir haben mit ihrem Trainer gesprochen. Auf ihrer Position herrscht große Konkurrenz. Ich denke, wir haben eine sehr professionelle Analyse durchgeführt", erklärte Tomé die Nicht-Berücksichtigung von Jenni Hermoso, die bei der WM in allen sieben Spielen auf dem Feld stand und auch drei Tore erzielt hatte.

Folgt dem WM- auch der erste EM-Titel?

Also ohne Toptorjägerin, die mittlerweile für den mexikanischen Klub Tigres spielt und zum fünften Mal in Folge nicht im Aufgebot zu finden ist, versucht Spanien, zum ersten Mal den EM-Titel zu holen. Die Ibererinnen wären nach Deutschland in den Jahren 2005 und 2009 erst die zweite Nation, die einem WM-Sieg auch einen EM-Triumph folgen lassen würde.

2022 war bei der EM in England schon im Viertelfinale Schluss, Spanien zog gegen die Gastgeberinnen, die sich später auch den Titel sicherten, im Viertelfinale mit einem 1:2 nach Verlängerung den Kürzeren.