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Pyrotechnik beim Pokal-Finale: DFB belegt Bielefeld mit Geldstrafe

kicker

Die Arminia konnte die 2:4-Niederlage im Pokal-Finale gegen den VfB Stuttgart verschmerzen. Frei nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" feierten die Bielefelder Fans die erfolgreiche Saison - inklusive Zweitliga-Aufstieg - trotzdem ausgelassen. Während des Finals zündeten sie dabei aber jede Menge Pyrotechnik und auch sieben Raketen flogen in den Berliner Nachthimmel. Insgesamt sollen mindestens 168 pyrotechnische Objekte gezündet worden sein.

Der DFB hat den damaligen Drittligisten nun zu einer Geldstrafe von 48.035 Euro verurteilt. Davon kann die Arminia bis zu 16.000 Euro für eigene Sicherheits- oder präventive Maßnahmen aufwenden.

Bielefeld hat noch Glück mit der Strafe

Die Strafe fällt noch vergleichsweise niedrig aus, einerseits weil Bielefeld zum Zeitpunkt des Vergehens noch Drittligist war - für Vereine in der 3. Liga sind die Geldstrafen niedriger angesetzt als für Zweitligisten oder Bundesligisten. Zum anderen konnten auch Täter ermittelt werden, wodurch die Strafe für den Verein um 25 Prozent von 64.050 Euro auf die erwähnten 48.035 Euro reduziert wurde.

Es ist damit zu rechnen, dass auch noch eine Strafe für den VfB Stuttgart festgelegt wird, da auch die Fans des späteren DFB-Pokal-Siegers ordentlich gezündelt haben. Diese Strafe dürfte aufgrund der beschriebenen Regelungen höher ausfallen als die der Bielefelder.