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Ricken: "Am Ende bleibt gar nicht so viel übrig"

kicker

33,8 Millionen Euro hatte der BVB bereits vor dem Achtelfinale gegen Monterrey bei der Klub-WM verdient - weitere 13 Millionen standen nun auf dem Spiel. "Es ist offensichtlich, dass das ein guter und wichtiger Aspekt für uns ist", gab Dortmunds Geschäftsführer Sport Lars Ricken vor dem Duell gegen die Mexikaner bei DAZN zu.

Dem 48-Jährigen war es aber wichtig zu betonen, dass bei den Westfalen trotz der lukrativen Preisgelder "das Sportliche im Vordergrund steht". Und ohnehin sei es etwas Besonderes, bei dem Turnier dabei sein zu dürfen. "Das ist für uns keine Bestrafung, hier zu spielen, sondern eine Belohnung. Wir haben es uns in den vergangenen vier Jahren in der Champions League verdient."

"Da kann etwas zusammenwachsen"

Ohnehin bietet die Klub-WM eine besondere Erfahrung, wie Ricken meint. "Wir sehen das auch so ein bisschen als Vorbereitung auf die neue Saison. Und als Klub bist du ja nie so lange zusammen - auch nicht in der Vorbereitung. Da kann etwas zusammenwachsen. Insofern ist das ganz wichtig."

Ricken gab aber auch zu, dass "der finanzielle Aspekt natürlich" auch wichtig sei, immerhin ging es "heute um einen zweistelligen Millionenbetrag", wenngleich dieser nicht ganz so üppig ausfallen würde, wie es zunächst den Anschein macht, denn: "Es reduziert sich durch ein paar Kosten und ein paar Prämien. Am Ende bleibt gar nicht so viel übrig."

Gittens wieder im BVB-Hotel

Ricken äußerte sich auch zu Jamie Gittens, der vor einem Wechsel zum FC Chelsea steht. Der 20-Jährige war zuletzt für Verhandlungen mit den Blues freigestellt, sei nun aber wieder bei der Mannschaft "im Hotel" - und das sei schon alles, was es mitzuteilen gibt. "Wenn es eine überwiegende Wahrscheinlichkeit geben würde, dass es mit dem Transfer klappt, dann würde ich das hier bekannt geben", sagte Ricken und stellte fest: "Das mache ich offensichtlich nicht."

Gegen Monterrey war der Engländer nicht im Kader - und das aus gutem Grund. Das sei "im Interesse von allen Beteiligten", machte Ricken klar, denn niemand wolle, dass sich der Spieler "eventuell verletzt".