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Rätsel um Woltemade - Baumann nicht auf dem Platz

kicker

Ohne ein Duo, das eigentlich fest eingeplant war für die anstehenden Länderspiele, hat die deutsche Nationalmannschaft am Dienstagvormittag bei waschechtem Herbstwetter ihre Trainingseinheit in Herzogenaurach bestritten. Während Oliver Baumann immerhin individuell im Fitnessraum arbeiten konnte, ist Nick Woltemade bislang nicht im Quartier der DFB-Auswahl eingetroffen.

Baumann war am Montag plangemäß angereist, hatte allerdings über Übelkeit geklagt. Deshalb hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann sicherheitshalber mit Neuling Noah Atubolu vom SC Freiburg einen vierten Torhüter nachnominiert, der am Dienstag erstmals mitmischte. Nach jetzigem Stand ist unklar, ob Baumann, der in Marc-André ter Stegens Abwesenheit als Nummer 1 vorgesehen ist, im WM-Qualifikationsspiel gegen Luxemburg am Freitag (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) im Tor stehen kann. Für den 35-Jährigen wäre es ein Heimspiel: Die Partie steigt in der Arena der TSG Hoffenheim, bei der er bereits seit 2014 unter Vertrag steht.

Auch rund um Woltemade herrscht noch Rätselraten. Der formstarke Angreifer hatte seine Anreise am Montag wegen eines grippalen Infekts absagen müssen. Ob und wann er nachreist, bleibt abzuwarten. In Abwesenheit der verletzten Kai Havertz und Tim Kleindienst und des nicht nominierten Niclas Füllkrug ruhten die Sturm-Hoffnungen gegen Luxemburg und drei Tage später in Nordirland auf dem Ex-Stuttgarter, der zuletzt binnen acht Tagen dreimal für Newcastle United traf.

Abgesehen von Baumann und Woltemade standen Nagelsmann am Dienstag alle Spieler und damit 23 Schützlinge zur Verfügung. Nach dem Fehlstart gegen die Slowakei (0:2), auf den der 3:1-Sieg gegen Nordirland folgte, steht die deutsche Mannschaft in der WM-Quali-Gruppe A unter Druck. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die WM 2026. Als Gruppenzweiter bliebe zwar noch eine Hintertür, die im neuen Modus aber einige Tücken hat.