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Rückkehrer Diomande "steht voll zur Verfügung"

kicker

Zum Wochenstart, so berichtete Ole Werner bei der Pressekonferenz am Dienstag, war Yan Diomande "die Reise und auch das Pensum der letzten Tage noch ein bisschen anzumerken." Beim Abschlusstraining vor dem richtungsweisenden Jahres-Auftakt am Mittwoch gegen den SC Freiburg gefiel der eilends im Privatjet vom Afrika-Cup in Marokko nach Leipzig eingeflogene Ivorer seinem Trainer schon deutlich besser. "Er hat einen viel besseren Eindruck gemacht und steht wieder voll zur Verfügung", sagte Werner und machte damit deutlich, dass er den besten RB-Scorer in dieser Saison (6 Tore, 3 Assists) auch gleich wieder in die Startelf berufen wird.

Beim 1:3 gegen Bayer Leverkusen im letzten Spiel vor der Winterpause war der da schon für die Elfenbeinküste abgestellte Diomande schmerzlich vermisst worden, weil sich RB ohne das Tempo und das Durchsetzungsvermögen des Flügelflitzers sehr schwertat, die gegnerische Abwehr auszuhebeln und zu überspielen. Das Verhalten im letzten Drittel war daher auch ein zentrales Thema im Traininingslager in Portugal. Ob es gefruchtet hat, soll sich am Mittwoch zeigen. "Gegen einen tiefen Gegner Chancen zu erspielen und diese zu verwerten, ist die Königsdisziplin im Fußball. Da haben wir sicherlich noch Luft nach oben", räumte Werner ein.

Nusa ist als Joker eingeplant

Verzichten muss der Coach nicht nur auf Lukas Klostermann (Infekt), sondern weiterhin auch auf Johan Bakayoko. Der belgische Rechtsaußen laboriert weiter an muskulären Problemen, die Fortschritte sind eher enttäuschend. "Bei ihm ist es so, dass es sich leider zieht. Das geht ein bisschen langsamer voran, als wir uns das erhofft haben", sagte Werner. Antonio Nusa kehrt nach auskurierter Syndesmose-Verletzung und fünfwöchiger Wettkampfpause in den Kader zurück, ist vorerst als Joker vorgesehen.

Dagegen wird sich Benjamin Henrichs mit der Rückkehr noch ein bisschen gedulden müssen. Zwar liegt der Defensiv-Allrounder 13 Monate nach seinem erlittenen Achillessehnenriss voll im Plan, Werner will aber dennoch nichts überstürzen: "Ich bin mega happy, dass Benny wieder dabei ist. Man sieht auf dem Platz, welche Qualität er uns geben kann. Es wird trotzdem so sein, dass er noch nicht im Kader ist. Er hat einfach noch ein bisschen Trainingsrückstand, und wir wollen ihn vernünftig und nachhaltig aufbauen."

Werner-Wechsel in die MLS wird konkret

Ob Timo Werner Berücksichtigung im Kader finden wird, ließ Werner am Dienstag demonstrativ offen. Beim aufs Abstellgleis geratenen, bei den Fans aber nach wie vor sehr beliebten Stürmer wird der schon seit Monaten im Raum stehende Wechsel in die nordamerikanische MLS immer konkreter. Nachdem er im Sommer noch einen Transfer zum Leipziger Schwesterklub in New York abgelehnt hatte, führt sein Weg nun offenbar zu den San José Earthquakes. Noch ist nicht entschieden, ob Werner tatsächlich ein halbes Jahr vor Vertragsende in die USA geht, die grundsätzliche Bereitschaft für einen entsprechenden Tapetenwechsel ist aber offenbar vorhanden.

Sani ist schon in Leipzig

Derweil steht die Verpflichtung des erst 19-jährigen Nigerianer Suleiman Sani nach kicker-Informationen kurz vor dem Abschluss. Der Flügelstürmer vom slowakischen Erstligisten AS Trencin ist bereits in Leipzig und mit RB praktisch einig. Zwischen den Klubs geht es aber noch um letzte Ablösemodalitäten. Im Raum steht eine Ablöse von fünf Millionen Euro für Sani, der nicht als Soforthilfe vorgesehen ist, sondern ähnlich wie der heute 19-jährige Tidiam Gomis vor einem Jahr als Vorgriff auf die nächste Saison herangeführt werden soll.