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Scheitert der Nico-Williams-Wechsel an "inakzeptablen" Garantien?

kicker

Dem FC Barcelona steht eine hochspannende Woche ins Haus. Am 30. Juni endet das Geschäftsjahr, für die Saison 2024/25 rechnet Präsident Joan Laporta nach übereinstimmenden Medienberichten mit Einnahmen von rund 950 Millionen Euro.

Zudem sollen zwei Wechsel zum Abschluss kommen: Ansu Fati, der sein Trikot mit der Nummer 10 an Lamine Yamal übergeben dürfte, steht unmittelbar vor einer Leihe samt Kaufoption zur AS Monaco - und Nico Williams soll die Katalanen bestenfalls verstärken.

Während bei Ansu Fati nur noch die Bekanntgabe fehlt, ist beim Deal mit Nico Williams gerade ordentlich Sand im Getriebe. Nicht aber, weil sich das jüngst öffentlich echauffierende Bilbao querstellt. Stattdessen haben Forderungen von der Spielerseite für Verstimmung in Barcelona gesorgt.

Konkret geht es um Garantien, die Nico Williams und dessen Berater einfordern sollen - solche zur Registrierung des Spielers, die spezifische Forderungen in Bezug auf Klauseln beinhalten. Barcelona halte diese Garantien "zum jetzigen Zeitpunkt für inakzeptabel", das berichtet die vereinsnahe Mundo Deportivo. Dass die Spielerseite in den ersten Gesprächen mit dem potenziellen neuen Verein noch nichts davon erwähnt hatte, stört die Verantwortlichen um Präsident Laporta zusätzlich.

Kriegt Bayern noch seine Chance?

Der FC Barcelona habe dem Spieler mündlich zugesichert, dass er sich um die Registrierung und die Einhaltung des Financial Fairplay kümmern würde. Etwas, das der Partei Nico Williams aber offenbar nicht reicht.

Die Verhandlungen jedenfalls sollen zu Beginn dieser wichtigen Woche zunächst einmal auf Eis liegen. Bleibt die Frage, ob womöglich der FC Bayern zum lachenden Dritten wird. In Spanien ist wenig verwunderlich die Rede davon, dass das missgestimmte Bilbao seinen Zögling viel lieber an den deutschen Rekordmeister denn dem amtierenden spanischen Champion verkaufen würde.