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Schwere Schulterverletzung legt Schalkes Torwarttalent Siebeking auf Eis

kicker

Eine halbe Stunde nur dauerte der Einsatz von Johannes Siebeking am Sonntag. Dann setzte der 19-jährige Torhüter des FC Schalke 04 II im Regionalliga-Spiel beim Bonner SC (Endstand 1:0) zum Sprung an, um eine Flanke abzufangen. Fatalerweise wurde Siebeking von einem Gegenspieler unterlaufen und stürzte auf die Schulter. Im Anschluss an eine minutenlange Behandlungspause konnte der junge Keeper das Spielfeld auf eigenen Füßen verlassen, unmittelbar nach dem Zusammenprall wurde kurzzeitig auch eine Kopfverletzung befürchtet.

Am Dienstag gingen die Schalker mit der Diagnose an die Öffentlichkeit: Siebeking, beim aktuellen Zweitliga-Zweiten aus Gelsenkirchen mit einem Profi-Vertrag ausgestattet, hat sich das Schlüsselbein gebrochen und wurde bereits am Montag operiert. Speziell für einen Torwart eine heikle Verletzung. Orthopäden veranschlagen bei Kontaktsportarten wie Fußball ein Sportverbot von mindestens zwölf Wochen. Andere sportmedizinische Quellen besagen, dass bis zur vollen Belastbarkeit an die sechs Monate vergehen können. Wie lange Siebeking konkret ausfällt, muss selbstredend der individuelle Heilungsverlauf zeigen. Sicher ist, dass er seinen bislang fünf Regionalliga-Partien vorerst keine weitere hinzufügen wird können.

Am Sonntag in Bonn kam Faaris Yusufu nach Siebekings Aus zu seinem Saisondebüt und zeigte eine ordentliche Leistung. In sechs Regionalliga-Partien der laufenden Spielzeit hütete auch schon Luca Podlech den Schalker Kasten. Ein weiterer Kandidat: Luca Alexander Happe, der im Sommer vom VfB Homberg ans Berger Feld wechselte und noch ohne Einsatzminuten ist.