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"Sehen noch viel Potenzial": VfB macht Arevalo-Transfer offiziell

kicker

Mitten im Winter wagt Jeremy Arevalo den Sprung von der zweiten spanischen Liga in die Bundesliga. Der VfB Stuttgart verpflichtete den 20 Jahre jungen Angreifer am Freitag offiziell von Racing Santander. Der Transfer hatte sich bereits seit einer ganzen Weile angebahnt, konnte aber aus vertraglichen Gründen erst jetzt vollzogen werden. Der amtierende DFB-Pokal-Sieger nutzt eine Ausstiegsklausel in Arevalos Vertrag in Höhe von rund sieben Millionen Euro und stattet den Youngster seinerseits mit einem bis Sommer 2031 gültigen Arbeitspapier aus.

Arevalo verfüge schon jetzt "über viele Eigenschaften, die ein Stürmer braucht, und hat seine Qualitäten in Santander unter Beweis gestellt", freut sich Sportvorstand Fabian Wohlgemuth über den Transfer. "Gleichzeitig ist er noch jung und wir sehen bei Jeremy noch viel Potenzial, dass wir gemeinsam mit ihm entwickeln wollen."

Dem 1,82 Meter großen Arevalo war in dieser Saison der Durchbruch in La Liga 2 gelungen. Kurz vor der Winterpause markierte er beim mageren 1:1-Remis bei SD Huesca die zwischenzeitliche Führung und damit bereits sein achtes Tor im 18. Ligaspiel für Santander, das als Tabellenführer überwintert. Es war der letzte Auftritt des Eigengewächses im Racing-Trikot.

Bei der WM gegen Deutschland?

Arevalo ist zwar in Spanien geboren und spielte einst auch für die spanische U 18, inzwischen ist er aber A-Nationalspieler Ecuadors. Sein bislang einziges Länderspiel absolvierte er am 14. November beim 0:0 gegen Kanada. Sollte er es in den Kader für die WM 2026 schaffen, könnte er dort in der Gruppenphase auf Deniz Undav treffen, von dem er nun erst einmal beim VfB lernen soll.

Der DFB-Stürmer hatte sich in den Wochen vor der Winterpause in herausragender Form gezeigt und damit die Sorgen schnell zerstreut, die bei Sebastian Hoeneß & Co. nach Ermedin Demirovics Verletzung aufgekommen waren. Der Bosnier, der zuvor wiederum Undavs Ausfall bestens aufgefangen hatte, soll beim Trainingsauftakt am 3. Januar wieder voll mitmischen.