Nachdem sich Simon Seidl mit seinen zwei Toren gegen Red Bull Salzburg vor einigen Wochen ins Rampenlicht gespielt hatte, erholt sich der 22-jährige Youngster von Blau-Weiß-Linz momentan von einer Knieverletzung. Abseits des Rasens sorgt der 22-Jährige nun mit einem eigentlich alltäglichen, im Profifußball aber noch immer ungewöhnlichen Thema für Aufmerksamkeit: der finanziellen Zukunft von Profifußballern - vor allem nach dem Karriereende.
In einer Reihe von Instagram-Storys verwies Seidl am Donnerstag auf aktuelle Daten, laut denen nur sehr wenige Profikicker in Österreich nach ihrer aktiven Laufbahn wirklich abgesichert sind. "Wir Fußballer geben wirklich alles. Von außen wirkt unser Leben oft glamourös, doch nur 8,4 Prozent der Profis in Österreich sind nach ihrer Karriere wirklich abgesichert. Das zeigt, wie schnell man besonders später Probleme bekommen kann.", erklärte Seidl in seiner Story. Damit rückt er ein Thema in den Fokus, das in der öffentlichen Welt des Profifußballs selten angesprochen wird.
Seidl verweist darauf, dass er sich schon in jungen Jahren mit dem Thema Vorsorge und das Leben nach der Karriere beschäftigt. Dabei arbeitet er mit dem Finanzdienstleister "froots" zusammen, der auf langfristige Strategien für Sportler setzt. Das Unternehmen hat in den letzten Monaten mehrfach mit dem Thema Vorsorge im Fußball auf sich aufmerksam gemacht, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Youngster Oluwaseun Adewumi, über den vor einigen Wochen auch kicker Österreich ausführlich berichtete.