Fehlercode: %{errorCode}

"Skandalös": Geplatzter Hancko-Wechsel zu Al-Nassr erzürnt Feyenoord

kicker

Unter massiver Abschottung bereitet sich der saudi-arabische Klub Al-Nassr im österreichischen Saalfelden derzeit auf die neue Saison vor. Prominente Spieler wie Marcelo Brozovic oder Sadio Mané sind bereits vor Ort, am Freitag soll schließlich auch Cristiano Ronaldo zum Team dazustoßen. Ein Plan, den auch David Hancko verfolgte.

Sowohl der Spieler selbst als auch Feyenoord Rotterdam, wo er seit 2022 und bis 2028 unter Vertrag steht, hatten bereits eine Einigung mit Al-Nassr erzielt. Seine Wohnung habe Hancko laut De Telegraaf bereits gekündigt - der Entschluss, Feyenoord mit seiner schwangeren Frau und dem gemeinsamen Sohn zu verlassen, stand fest.

„So etwas hat es noch nie gegeben.“ (Feyenoord-Pressesprecher Raymond Salomon)

Doch es sollte anders kommen, zum Leidwesen von Hancko und Feyenoord. "Mit David wurde auf selten unfaire Weise umgegangen", erklärte Feyenoord-Pressesprecher Raymond Salomon im Namen des Klubs. "Er war sich mit Al-Nassr einig, Feyenoord ebenfalls. Dann lassen sie ihn ins Trainingslager kommen, nur um ihm plötzlich mitzuteilen, dass er dort nicht mehr willkommen ist. So etwas hat es noch nie gegeben."

Auch den Tabellendritten der abgelaufenen Eredivisie-Saison schmerzt der geplatzte Rekordverkauf, hätte Hanckos Transfer dem Vernehmen nach doch mindestens 35 Millionen Euro in die Kassen gespült. "Das ist unerhört, skandalös und ein nie dagewesenes Drama für David", führte Salomon aus. "Es wurde mit David und Feyenoord gespielt."

Atletico zeigt Interesse

Vorerst steht der slowakische Nationalspieler damit weiter in den Diensten der Rotterdamer, die ihrem Vize-Kapitän bei einem passenden Angebot erneut keine Steine in den Weg legen dürften. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll Atletico Madrid nun abermals die Fühler nach dem 27-Jährigen ausgestreckt haben. Die Rojiblancos bemühen sich unterdessen auch intensiv um Innenverteidiger Renato Veiga, dessen Verpflichtung nur noch eine Frage der Zeit sein dürfte.

So kommt es am Ende vielleicht also doch noch zu einem Happy End - für Hancko und Feyenoord.