Bereits zur Pause führte die Schweiz im ersten Aufeinandertreffen gegen Slowenien mit 3:0. Diesen Vorsprung konservierten die Schweizer bis zum Spielende souverän. Auf der slowenischen Seite sagte man vor dem zweiten Duell auf der Pressekonferenz, dass dies der schwächste Auftritt seit Jahren gewesen sei: "Ich glaube, dass die Schweizer in Basel das wahre Gesicht Sloweniens nicht gesehen haben", so der Mittelfeldspieler Svit Seslar.
Trainer Matjaz Kek sieht in der Underdog-Rolle auch Vorteile: "Für uns ist es ein Spiel, in dem wir viel gewinnen können. Wir spielen gegen den Favoriten der Gruppe, denn die Schweiz ist die beste Mannschaft. Und genau das muss uns zusätzliche Energie geben." Zudem stellt er die Frage in den Raum, warum denn nicht Slowenien als erste Mannschaft der Schweiz Punkte abknöpfen sollte. Ob das gelingt, wird sich am Montagabend zeigen.