Am Mittwochvormittag machte der 1. FC Union die Verlängerung publik, wie immer ohne eine Laufzeit bekanntzugeben. "Steffen hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen und es geschafft, ihr Stabilität und Klarheit zu geben", lobte Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball Männer bei den Eisernen: "Die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir spüren täglich, wie geschlossen hier auf dem Platz und darüber hinaus gearbeitet wird. Deshalb sind wir davon überzeugt, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen."
Steffen Baumgart hatte das Amt als Cheftrainer am 30. Dezember 2024 angetreten, als Union unter Vorgänger Bo Svensson als Tabellen-Zwölfter mit reichhaltigem Abstand ins gesicherte Mittelfeld eine schwierige Phase durchlief und zuvor neun Pflichtspiele hintereinander nicht gewonnen hatte. Unter dem 54-Jährigen blieb die Mannschaft im Frühjahr zwischenzeitlich acht Partien ungeschlagen und sicherte mit einem pragmatischen Spielstil den Klassenerhalt schon am 30. Spieltag.
"Wir haben eine stabile Basis geschaffen"
Heute stehen die Köpenicker auf Platz neun, näher am europäischen Geschäft als an den Abstiegsplätzen. Und das, obwohl der Kader von einigen Beobachtern vor Saisonbeginn als schwächer im Vergleich zu den Vorsaisons eingeschätzt wurde.
"Für mich war von Anfang an entscheidend, dass wir hier gemeinsam arbeiten, mit Vertrauen und einer klaren Idee von Fußball", ließ sich Baumgart in der Klubmitteilung zitieren: "Union steht für Zusammenhalt und eine konsequente Haltung auf dem Platz, die ich sehr zu schätzen weiß. Wir haben eine stabile Basis geschaffen, auf der wir weiter aufbauen und erfolgreich sein wollen."
In dieser Woche treten die Unioner noch zweimal auswärts in der Bundesliga an: am Donnerstag (20.30 Uhr) beim FC Augsburg, am Sonntag (15.30 Uhr, jeweils LIVE! bei kicker) beim VfB Stuttgart.