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Stoß gegen Schiedsrichter-Assistenten: DFB sperrt BSC-Coach Reisinger

kicker

In der 20. Minute funkelte am Samstag ein Hoffnungsschimmer durch das ausverkaufte Kaiserstuhlstadion. Der heimische Bahlinger SC lag im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten 1. FC Heidenheim zwar schon 0:1 zurück, doch als As Ibrahima Diakité im Strafraum des Favoriten zu Fall kam, roch es nach Elfmeter. Schiedsrichter Lukas Benen war anderer Ansicht, die Pfeife blieb stumm und die Bahlinger tobten. Trainer Stefan Reisinger tat das offenkundig zu heftig, Benen zog jedenfalls die Rote Karte. Die Partie endete 0:5 aus Sicht des Südwest-Regionalligisten.

Am Mittwoch befasste sich das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes mit dem Fall und verhängte gegen den 43-jährigen Ex-Profi ein Innenraumverbot für die nächsten drei Pflichtspiele. Zudem muss Reisinger eine Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro bezahlen. Der zuständige DFB-Richter ahndete keinen gewöhnlichen verbalen Aussetzer, sondern verurteilte Reisinger wegen eines Stoßes mit der Hand gegen die Schulter des Schiedsrichter-Assistenten Fynn Kohn.

Konkrete Folge für Reisinger: Er darf in der Zeitspanne von 30 Minuten vor Spielbeginn bis eine halbe Stunde nach Abpfiff sich weder im Innenraum noch in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel oder im Kabinengang aufhalten. Auch mittelbarer wie unmittelbarer Kontakt zur Mannschaft ist untersagt.