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Stöger nach Niederlage verärgert: "Wer glaubt, dass das Fallobst ist..."

kicker

Zejko Gavric besorgte quasi im Alleingang den 2:1-Heimsieg von Györi ETO FC gegen die Gäste aus Wien-Hütteldorf. 20 Sekunden nach Wiederanpfiff schockte er den SK Rapid mit dem Führungstreffer, 720 Sekunden vor dem Ende zimmerte er das Kunstleder zum ungarischen Erfolg ins Kreuzeck.

Vom SK Rapid kam in der ersten Hälfte wenig, in einer verbesserten zweiten Halbzeit brachte der zwischenzeitliche Ausgleich durch Joker Nikolaus Wurmbrand nicht die erhoffte Wende im grün-weißen Duell. Der Hütteldorfer Torschütze sagte nach der Partie im ORF: "Ich freue mich über das Tor, es hat im Endeffekt aber nicht viel gebracht. Wir haben mit dem Ball ein schwaches Spiel gemacht und die Gegentore selbst verschuldet." Trotzdem sei für den österreichischen Rekordmeister im Rückspiel noch alles drin: "Zuhause sind wir immer eine Macht. Wenn wir aus unseren Fehlern lernen, haben wir eine gute Chance, weiterzukommen."

Die von Wurmbrand angesprochenen Fehler schmeckten auch Peter Stöger naturgemäß nicht: "Es war eine unnötige Niederlage, wir sind enttäuscht. Ich will nicht sagen, es war ein Schlendrian drinnen, aber es war nicht die Körpersprache, die ich mir erwartet hätte." Sein Team habe nicht immer das auf den Platz gebracht, was im Vorhinein erarbeitet worden war: "Es wäre zigmal gegangen, mit einfachen Pässen hinter die Kette zu spielen." Ohne die nötige Energieleistung sei gegen ein effektives Györi nichts zu holen: "Wer glaubt, dass das Fallobst ist..."

Im Rückspiel am kommenden Donnerstag (19 Uhr, LIVE! bei kicker) ist von den Wienern also ein verändertes Auftreten gefragt. Nur ein grun-weißer Heimsieg darf sich wohl wiederholen.