Ein schnelles Wiedersehen: Von Februar 2021 bis Juni 2025 arbeitete Christian Titz als Cheftrainer beim 1.FC Magdeburg. Auf eigenen Wunsch verließ er am Ende der vergangenen Saison den Klub und heuerte bei Hannover 96 an. Nach bislang drei Pflichtspielen stehen zwei Liga-Erfolge gegen Kaiserslautern (1:0) und in Düsseldorf (2:0) zu Buche. Am vergangenen Samstag folgte die 0:1-Niederlage in der 1. Runde des DFB-Pokals bei Drittligist Energie Cottbus. Am kommenden Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker) empfängt Hannover 96 nun den Ex-Titz-Klub Magdeburg. Vor der Partie gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber spricht der 96-Cheftrainer über…
…seine Verbundenheit zu Magdeburg: Es wäre nicht normal, wenn ich sagen würde, dass ich überhaupt keine Verbundenheit mehr mit Magdeburg habe. Ich habe dort fast fünf Jahre gelebt, mich dort sehr wohlgefühlt und eine erfolgreiche Zeit gehabt. Und dort sind Spieler, die ich noch vor wenigen Monaten trainiert habe. Ich freue mich darauf, am Samstag viele wiederzusehen und ich freue mich auf das Spiel. Der Kontakt bricht ja nicht ab, nur weil man den Verein verlässt.
…sein Weggang aus Magdeburg: Ich war dort viereinhalb Jahre - und dabei auch erfolgreich und durfte etwas aufbauen. Auch ich als Trainer habe mich dort entwickelt, bekam tolle Unterstützung. Wir haben dort etwas Gutes und Nachhaltiges aufgebaut, sodass der Zeitpunkt richtig war, um positiv auseinanderzugehen.
…das Spiel am Samstag: Die Niederlage in Cottbus ist aufgearbeitet. Magdeburg wird ein komplett anderes Spiel gegen eine komplett andere Mannschaft. Wir treffen am Samstag auf einen Gegner, der mit Ball ein funktionierendes Gebilde ist und zudem die Stärke hat, ein Spiel aufzubauen. Wir bereiten uns aber auf jeden Gegner intensiv vor und kennen sie alle gut.
…die Personallage: Alle Spieler sind einsatzfähig, bis auf Boris Tomiak, der Nackenprobleme hat und heute nicht trainieren kann. Es ist aber nichts Schlimmes, er wird wohl morgen wieder ins Training einsteigen.
…Wechselkandidat Marius Wörl: Marius ist ein guter Spieler. In Cottbus war er im Kader. Ich nehme keinen Spieler in den Kader, der uns nicht helfen kann. Wenn das Spiel anders gelaufen wäre, hätte ich ihn vermutlich gebracht. Er hat gut trainiert. Bei uns ist während der Transferphase im Kader grundsätzlich das ein oder andere möglich - aber in beide Richtungen. Es kann immer mal passieren, dass ein Spieler uns verlässt.