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Titz fordert "Atem über die komplette Spielzeit"

kicker

Gefeiert wird am Sonntag auf jeden Fall in Hannover, jedenfalls zumindest rund um das Stadion. Das beliebte Maschsee-Fest hat bereits seine Pforten geöffnet, und auch Christian Titz wurde in diesen Tagen unter den zahlreichen Besuchern auf der Partymeile gesichtet.

Bevor er dort noch eine weitere Runde dreht, hat der neue 96-Trainer nebenan im Stadion am Sonntag ein schönes Stück Arbeit vor der Brust. Zum Auftakt präsentiert sich mit dem 1. FC Kaiserslautern ein hoch gewetteter Mitkonkurrent im Aufstiegsrennen zur Bundesliga, rund 46.000 Zuschauer werden der Partie einen stimmungsvollen Rahmen geben.

"Wir spielen gegen einen sehr guten Gegner, da ist der nächste Schritt vonnöten", so der 54-Jährige, der sich nach der Vorbereitung zufrieden zeigt mit der Entwicklung seiner neu formulierten Mannschaft, die die von ihm gewünschten Inhalte adaptiert zu haben scheint: "Sie hat sich gut gefunden, vor allem in der Art, wie wir gegen den Ball arbeiten wollen." Wenn es nun erstmals um Punkte geht, gegen einen auf Augenhöhe erwarteten Gegner, seien weitere Tugenden gefragt. Titz formuliert es so: "Wir brauchen Atem - und das über die komplette Spielzeit, weil in engen Spielen immer wieder Kleinigkeiten entscheiden."

Torwartfrage unbeantwortet, Leopold fit

Die vielleicht brennendste Personalfrage mochte Titz auch am Freitag nicht abschließend beantworten: Wer steht gegen den 1. FCK im Tor? "Einer von unseren beiden guten Torhütern", orakelt der Coach. Die Entscheidung zwischen Leo Weinkauf und Nahuel Noll soll offiziell an diesem Samstag fallen. Dann, wenn bereits einige Spieler aus dem Profikader für die eigene U 23 in deren Regionalligaspiel gegen Aufsteiger FSV Schöningen auf dem Platz stehen werden - Akteure aus dem großen Spielerkreis, die es nicht in das Aufgebot für das Lautern-Spiel geschafft haben. Namen sind auch hier Schall und Rauch, Titz lässt sich nicht in die Karten blicken und kann bei der Auswahl seiner Kandidaten aus dem Vollen schöpfen.

Eine Personalie beantwortete der Fußball-Lehrer am Freitag dann doch verbindlich, und es war keine unwichtige: Enzo Leopold, der am vergangenen Mittwoch einen Schlag aufs Knie erhalten hatte, wird mitwirken können. Der frisch ernannte Kapitän, der am eigentlich trainingsfreien Donnerstag eine Spezialschicht geschoben hatte, meldete sich am Freitag zurück. Titz: "Es sieht gut aus. Enzo hat problemlos am Mannschaftstraining teilgenommen."