Nach dem Rücktritt von Joao Sacramento beim LASK waren die Linzer bis zuletzt auf Trainersuche. Diese ist nun beendet und die Präsentation des neuen Trainers löst ein wahres Beben in der Bundesliga aus. Wie die Athletiker am Donnerstag bekanntgeben, heißt der neue Übungsleiter Dietmar Kühbauer. Der 54-Jährige hat mit dem Wolfsberger AC in der Vorsaison den ÖFB-Cup gewonnen und beinahe auch den Meisterteller ins Lavanttal geholt.
Kühbauer unterzeichnet einen Vertrag bis Sommer 2027 inklusive Option auf ein weiteres Jahr. Gemeinsam mit Kühbauer wechselt auch dessen langjähriger Assistenzcoach Manfred Nastl zusätzlich zum bestehenden Team um Co-Trainer Maximilian Ritscher, Torwart-Trainer Philip Großalber, Athletiktrainer Leopold Angerer und Videoanalyst Mario Milanic zu den Athletikern.
Stillschweigen über Ablösemodalitäten
LASK-Sportdirektor Dino Buric erklärt: "Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Didi Kühbauer einen Trainer zurückholen konnten, der den Verein bestens kennt. Er steht für Leidenschaft, Klarheit und Konsequenz, nach intensiven Gesprächen war rasch klar, dass Didi die richtige Persönlichkeit ist, um die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Mit dem Wolfsberger AC haben wir Stillschweigen über die Ablösemodalitäten vereinbart."
Kühbauer blickt seiner zweiten Amtszeit beim LASK mit großer Vorfreude entgegen: "Ich freue mich sehr, wieder beim LASK zu sein. Ich habe die Zeit hier immer positiv in Erinnerung behalten - den Klub, die Fans und das Umfeld. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit dem Team wieder Konstanz und Überzeugung in unsere Leistungen zu bringen. Ich spüre große Motivation und will diesen Verein dorthin führen, wo er hingehört."
WAC-Boss Dietmar Riegler meint: "Der Abgang von Dietmar Kühbauer kam für den gesamten Verein überraschend und sehr kurzfristig. Wir konzentrieren uns jetzt auf die Trainersuche - in welche Richtung es geht, werden wir sorgfältig abwägen. Die Mannschaft ist intakt, und wir sind überzeugt davon, dass wir das Beste aus dieser Situation machen werden."