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Transfer vom Tisch: Erneute Rücken-OP bei Nationalkeeper ter Stegen

kicker

Er kam erst von einer langen Verletzung zurück, nun wird Marc-André ter Stegen dem FC Barcelona erneut fehlen. Wie der eigentliche Kapitän der Katalanen heute auf seinem Instagram-Kanal mitteilte, wird sich der 33-Jährige einer weiteren Operation am Rücken unterziehen und demnach bis zu drei Monaten fehlen.

Ursächlich sind Beschwerden, die ihn bereits in der Saison 2023/24 gut zwei Monate ausgebremst hatten. "Leider bin ich nicht schmerzfrei", so ter Stegen, der den Eingriff als "schnellsten und sichersten Weg, um mich vollständig zu erholen" bezeichnete. "Zum Glück ist die Rehabilitation zu managen und der Weg zurück klar", fasste der Routinier die Ausfallzeit zusammen.

Besonders bedauere ter Stegen, seine katalanischen Kollegen im Stich zu lassen: "Emotional tut es sehr weh, dem Team aktuell nicht helfen zu können." Für den Keeper handle es sich um "einen komplizierten Tag", sei er doch "körperlich und sportlich" eigentlich "in sehr guter Verfassung".

WM-Chance in Gefahr?

Wie sehr der sportliche Verlust den FC Barcelona trifft, kann hingegen hinterfragt werden. Nach dem Transfer von Joan Garcia war der deutsche Nationaltorwart nur noch dritte Wahl bei den Katalanen, die sich zudem wohl gerne das Gehalt des ehemaligen Gladbachers gespart hätten. Zuletzt waren daher immer wieder Wechselgerüchte um ter Stegen laut geworden, die sich mit der Operation vorerst erledigt haben.

Für den im DFB-Dress lange im Schatten Manuel Neuers stehenden Schlussmann eine schlechte Nachricht. Bei einem anderen Verein hätte sich der 44-fache Nationalspieler womöglich besser für die anstehende WM 2026 beweisen können. Inwiefern seine Chancen auf die Nummer 1 im Tor des Teams von Nationaltrainer Julian Nagelsmann geschmälert werden, bleibt abzuwarten.

Klar ist derweil, dass Nagelmann in den kommenden Abstellungsperioden eine Alternative aufbieten müssen wird. Sowohl die WM-Qualifikationsspiele am 4. und 7. September (Slowakei und Nordirland), als auch am 10. und 13. Oktober (Luxemburg und Nordirland) wird ter Stegen verpassen. Frühestens für die abschließenden Duelle im November könnte er wieder eine Option sein.