Die Begegnung des 3. Spieltags der Königsklasse gegen den griechischen Meister ist für den 21. Oktober angesetzt. Drei Tage zuvor spielt Barcelona sein Liga-Heimspiel gegen den FC Girona. Dann auch schon im Camp Nou? Eine Entscheidung über den Austragungsort ist noch nicht offiziell gefallen, laut Barcelona-Website sei er "noch zu bestimmen".
Laut Marca hat allerdings die Stadtverwaltung bereits ihre Zuversicht bekundet, dass das Spiel ebenfalls im Camp Nou stattfinden wird. Barcelonas Bürgermeister Jaume Collboni erklärte, er sei zuversichtlich, dass es bald gute Nachrichten in dieser Angelegenheit geben werde. Sein Stellvertreter Albert Batlle sagte: "Wir hoffen, dass die notwendigen Anpassungen vorgenommen werden und dass aus Sicherheitsgründen die Genehmigung für eine teilweise Wiedereröffnung des Camp Nou erteilt werden kann. Ich denke, dass die kleinen Probleme, die es gab, behoben werden können."
Ein paar Haken gibt es aber noch bezüglich der Rückkehr - auch für die Champions-League-Partie gegen Piräus. Die UEFA verlangt, dass die Arbeiten bis dahin weiter vorangehen und die zweite Seite des Stadions geöffnet wird, was bislang noch nicht der Fall ist. Sollte das geschehen, würden 45.000 statt 27.000 Zuschauer in der neuen Arena Platz finden.
Sondergenehmigung noch nicht offiziell erteilt
Zudem warten die Katalanen immer noch auf die Genehmigung, die Gruppenphase in zwei Stadien austragen zu dürfen. Am Mittwoch empfängt Barcelona im Olympiastadion Paris St. Germain, somit müsste die UEFA dem Antrag Barcelonas auf eine Sondergenehmigung stattgeben. Mit der Ankündigung der Rückkehr ins Camp Nou gegen Piräus sollte das aber nur noch eine Formalie sein.
Die UEFA hat diese Regel einst eingeführt, um zu verhindern, dass ein Team sich gegenüber einem bestimmten Gegner einen Vorteil verschafft, zum Beispiel aufgrund des Zustands des Rasens oder durch eine erhöhte Zuschauer-Kapazität. Die Blaugrana begründeten den Antrag damit, dass sie sich keinen sportlichen Vorteil verschaffen wollen, sondern nur die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind.