Sprachprobleme wird Alma Aagaard in Berlin jedenfalls keine haben. Weil ihr Vater aus Österreich kommt, spricht die 19 Jahre alte Dänin Deutsch. Und so kann sich der 1. FC Union schon schnell auf eine Verstärkung auf und neben dem Platz freuen.
Am Dienstagmorgen kommunizierte der Aufsteiger die Verpflichtung von Aagaard, wie gewohnt ohne eine Vertragslaufzeit zu nennen. Weil ihr Vertrag beim FC Nordsjaelland noch ein Jahr gültig war, fließt eine Ablöse in den Norden.
Aagaard wurde schon mit 18 Jahren dänische Meisterin
Nach Eileen Campbell (SC Freiburg), Sophie Weidauer (Werder Bremen) und Hannah Eurlings (Oud-Heverlee Leuven) ist Aagaard schon die vierte namhafte neue Stürmerin - wobei Eurlings wegen einer Verletzung noch eine Weile ausfällt.
"Mit Alma haben wir bewusst eine torgefährliche Spielerin verpflichtet, die trotz ihres jungen Alters bereits viel Erfahrung in den Nachwuchsnationalteams und der höchsten dänischen Liga gesammelt hat", sagt Geschäftsführerin Jennifer Zietz: "Ihr Entwicklungspotenzial ist enorm und wir sind überzeugt, dass sie unser Offensivspiel bereichern kann."
Der Klub bezeichnet sie als "eines der größten Nachwuchstalente des dänischen Fußballs" - und das nicht zu Unrecht: 2023/24 wurde Aagaard schon dänische Meisterin und traf dabei sogar im Endspiel. Die vergangene Saison beendete sie sogar als drittbeste Torschützin der dänischen Liga.
Auch ihre Torquote in der dänischen U-19-Nationalmannschaft mit elf Treffern in 27 Einsätzen kann sich sehen lassen. Einige Bundesliga-Spielerinnen kennt sie zudem vom Aufeinandertreffen bei der U-17-EM 2022, als Deutschland den Nachbarn mit 2:0 besiegte.