Die Geschichte rund um Laporte weckt Erinnerungen an das Jahr 2015, als Keeper David de Gea kurz vor einem Wechsel von Manchester United zu Real Madrid stand. Beide Vereine hatten sich auch geeinigt, nur gingen die Dokumente kurz nach Mitternacht und damit zu spät ein. Beide Parteien wollten alles richtig gemacht haben und gaben dem jeweils anderem die Schuld. Der Schlussmann blieb schließlich bis 2023 bei den Red Devils, ehe er weiter nach Florenz zog.
Ein ähnlicher Fall spielte sich nun auch rund um den spanischen Defensivmann ab. Champions-League-Teilnehmer Athletic Bilbao will Laporte, der derzeit bei Al-Nassr in Saudi-Arabien unter Vertrag steht, holen. Der aus der Jugend der Basken stammende Innenverteidiger spielte von 2010 bis 2018 bei Athletic, ehe er von Manchester City verpflichtet wurde und von dort aus 2023 nach Saudi-Arabien weiterzog.
Beide Parteien hatten sich auch auf einen Transfer geeinigt - aber dann trafen offenbar die Dokumente zu spät ein. Somit gab es keine Möglichkeit, den Abwehrspieler noch in diesem Sommertransferfenster zu registrieren. Bilbao arbeitet seitdem mit Hochdruck daran, die Situation irgendwie zu lösen.
Dreijahresvertrag war ausgehandelt worden
Wenn die FIFA und der spanische Verband RFEF nicht doch noch einlenken, sieht es allerdings schlecht aus mit dem Wechsel. Dann könnte Athletic Laporte erst im Wintertransferfenster holen.
Mit dem 40-fachen spanischen Nationalspieler (zwei Tore) war ein Dreijahresvertrag ausgehandelt worden. Bei Al-Nassr stand Laporte noch bis 2026 unter Vertrag und verdiente ein sattes Gehalt von 25 Millionen Euro pro Saison. Die nächsten Tage werden nun zeigen, ob die Basken doch noch eine Lösung finden werden um den Abwehrspieler im Sommer zu holen.