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"Unterschiedliche Auffassungen: Chemie Leipzig trennt sich von Berater Bergner

kicker

Unruhe, Rückschläge und personelle Veränderungen - die neue Saison hat für die BSG Chemie Leipzig so begonnen, wie die alte geendet hatte. Erst kürzlich hatte Sportvorstand Gregor Schoenecker gegenüber dem kicker betont, man wolle "eine Saison wie die vergangene nicht noch einmal erleben." Nach drei Spieltagen stehen die Chemiker nun punktlos auf dem vorletzten Platz der Regionalliga Nordost. Am Mittwoch folgte die erste personelle Konsequenz: David Bergner wird dem Traditionsklub ab sofort nicht mehr als Teil der sportlichen Leitung zur Verfügung stehen.

Als Gründe für die Trennung nannte die BSG am Mittwoch "unterschiedliche Auffassungen über die sportliche Weiterentwicklung des Vereins und das Aufgabenprofil der Sportlichen Leitung sowie die Doppelbelastung durch die beruflichen Verpflichtungen."

Bergner, der nach dem Aus von Miroslav Jagatic Ende 2024 über drei Monate interimsweise als Cheftrainer bei den Chemikern an der Seitenlinie stand, hatte das Traineramt im April an den jetzigen Chefcoach Adrian Alipour übergeben und den Verein seither als externer Berater unterstützt.

„Unser Ziel ist es, die Sportliche Leitung perspektivisch wieder hauptamtlich zu besetzen.“ (BSG-Sportvorstand Gregor Schoenecker)

"David Bergner hat in einer für unseren Verein schwierigen Zeit Verantwortung übernommen. Als Mitglied der Sportlichen Leitung hat er in den vergangenen Monaten wichtige Impulse gesetzt und so dazu beigetragen, die Regionalliga zu halten und eine deutlich verjüngte Mannschaft mit Entwicklungspotenzial zusammenzustellen", lobt Schoenecker den scheidenden Funktionär. Jetzt gehe es darum, "die nächsten Schritte zu gehen. Unser Ziel ist es, die Sportliche Leitung perspektivisch wieder hauptamtlich zu besetzen. Mit den beruflichen Verpflichtungen von David Bergner ist das nicht in vollem Umfang vereinbar."