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Vagnoman vom Wechselkandidaten zur Vertragsverlängerung

kicker

Als die Vorbereitung auf die neue Spielzeit eingeläutet wurde, hatte ihn keiner so richtig auf der Rechnung. Josha Vagnoman galt nach drei Spielzeiten, die gespickt waren mit unglücklichen Momenten, als Auslaufmodell. Mehrere Verletzungen, vor allem im Fußbereich, hatten den 24-Jährigen gleich des Öfteren und dazu jeweils langwierig aus dem Rennen um Spielzeit geworfen. Dazu kamen schwankende Leistungen, die die Perspektive des früheren Hamburgers  stark einschränkten, sowie ein im kommenden Juni auslaufender Vertrag.

Assignon hat seinen Neuzugangsbonus erstmal verloren

Die Verpflichtung von Lorenz Assignon für rund elf Millionen Euro von Stade Rennes, war das Signal: Such Dir einen neuen Klub. Doch Vagnoman, der so schon seinen Startplatz an Leonidas Stergiou (aktuell wegen einer Syndesmoseverletzung außen vor) verloren hatte, konterte mit einem sauberen Start in diese gerade gestartete Spielzeit. Fokussiert, körperlich fit und mit guten Leistungen, verblüffte er seinen Arbeitgeber. So sehr, dass jetzt plötzlich sogar eine eigentlich als ausgeschlossen geltende Vertragsverlängerung wieder möglich erscheint.

„Josha hat eine sehr, sehr gute Vorbereitung gespielt."“ (VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth)

Erste Gespräche waren im Lauf der vergangenen Saison ergebnislos vertagt und beendet worden. Jetzt hat sich die Ausgangssituation geändert. "Josha hat eine sehr, sehr gute Vorbereitung gespielt", lobt Fabian Wohlgemuth nach dem 1:2 im Supercup gegen den FC Bayern. "Er kam sehr, sehr fit aus dem Sommerurlaub, war bei der Generalprobe gegen den FC Bologna (0:1 eine Woche zuvor, Anm. d. Red.) und auch jetzt gegen den FC Bayern einer unserer besten Spieler auf dem Platz. Sein Startelf-Einsatz im Supercup war absolut verdient."

Während Assignon zuletzt aus persönlichen Gründen im Training fehlte, seinen Neuzugangsbonus abgeben und auf der Bank Platz nehmen musste. Dass der Franzose länger zuschauen muss, ist angesichts der zweistelligen Millionen-Investition fraglich. Allerdings hat sich Vagnoman durch seinen Formanstieg in den Fokus gespielt. Sollte diese Entwicklung länger anhält, könnte sie den Stuttgarter Sportvorstand sowie den Spieler beziehungsweise dessen Management wieder zusammenführen.

Vagnoman liefert sportliche Argumente

Die im Lauf der Vorsaison abgebrochenen Gespräche über eine Vertragsverlängerung über Juni 2026 hinaus ist ein wieder vorstellbares Szenario. Zumal ein im Raum stehender Wechsel Vagnomans bisher nicht zustande kam und womöglich gar nicht zustandekommen wird. Obendrein würden die Schwaben einen ablösefreien Spieler, der in gesundem Zustand zweifelsfrei auf Interesse stoßen dürfte, kaum abgeben wollen. Eine Vertragsverlängerung wäre die logische Konsequenz. Sportliche Argumente dafür hat der 24-Jährige schließlich auch geliefert.