Wie der amtierende Conference-League-Sieger am Mittwoch mitteilte, hat Joao Pedro in London einen Vertrag über acht Jahre bis 2033 unterschrieben. Medienberichten zufolge überweist Chelsea rund 50 Millionen Pfund (etwa 58 Millionen Euro) nach Brighton. Joao Pedro bestritt in den USA den Medizincheck und könnte bereits am Samstag (3 Uhr MESZ) im Viertelfinale der Klub-WM gegen Palmeiras für Chelsea zum Einsatz kommen.
"Jeder weiß, dass das ein großer Verein mit einer großen Geschichte ist", wird der Angreifer in der Vereinsmitteilung zitiert. "Sie hatten in der Vergangenheit brillante Spieler und haben auch jetzt brillante Spieler. Ich freue mich sehr darauf, hierher zu kommen. Als Chelsea-Spieler muss man nur an eines denken - ans Gewinnen."
Bewährt in der Premier League
Seit 2019 spielt der bei Fluminense ausgebildete Stürmer in England. 2023 wechselte Joao Pedro für 30 Millionen Pfund aus Watford nach Brighton - und avancierte so einst zum teuersten Einkauf der Klubgeschichte. Im Süden Englands mauserte sich Joao Pedro zum Leistungsträger und überzeugte in den vergangenen beiden Spielzeiten mit 25 Toren in 64 Spielen. In der abgelaufenen Saison trug der 23-Jährige mit zehn Toren und sechs Vorlagen in 27 Ligaspielen zum 8. Tabellenplatz der Mannschaft vom deutschen Trainer Fabian Hürzeler bei.
In Brighton reifte der Brasilianer auch zum Nationalspieler (3 Länderspiele) und zog das Interesse größerer Klubs auf sich. Allen voran buhlten die Champions-League-Teilnehmer Newcastle United und der FC Chelsea um den wechselwilligen Brasilianer, doch Brighton lehnte erste Angebote ab. Die Blues ließen aber nicht locker und erhielten schlussendlich den Zuschlag.
Nach Liam Delap ist Joao Pedro der nächste Stürmer, den Chelsea in diesem Sommer verpflichtet. Der Brasilianer soll laut BBC auch als Ersatz für Christopher Nkunku sein, den die Blues im Falle eines Wechselwunschs keine Steine in den Weg legen würden.
Mit dem Dortmunder Jamie Gittens laufen ebenfalls Verhandlungen über einen etwaigen Transfer, der unmittelbar bevorsteht.